Reiseroute von nigerianischen „Asylsuchenden“: Von Italien über die Schweiz nach Deutschland

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Symbolbild

Immer mehr Nigerianer kommen in der Schweiz an, die meisten wollen aber gar nicht bleiben. Die Schweiz scheint ein Transitland für Nigerianer zu sein, um das Wunschziel Deutschland zu erreichen, und die Eidgenossen haben wohl absolut nichts dagegen, wenn die „Schutzsuchenden“ nach Merkelland weiterziehen, schließlich sollte man Reisende nicht aufhalten.

Angekommen vermutlich mit Wassertaxis in Italien, reisen zahlreiche „Schutzsuchende“ über die löchrigen Grenzen in die Schweiz und legen einen Zwischenstopp ein – sozusagen eine Pause von der stressigen „Flucht“, nach der Erholungsphase beginnt dann die letzte Etappe – der Katzensprung nach Deutschland. Fakt ist, die „Geflüchteten“ sind wohl primär nicht auf der Suche nach Schutz und Sicherheit, sondern auf ein besseres Leben. Bleibt zu hoffen, dass sich unter den nigerianischen Reisetouristen….ähm „Schutzsuchenden“ so gut wie keine Boko-Haram-Kämpfer, Mafiamitglieder der schwarzen Axt, Mitglieder der Nigeria Connection oder sonstige Kriminelle befinden, nicht dass die Liste der Gefährder oder Kriminellen aufgestockt werden muss.

Blick.ch berichtet:

Die Nigerianer zieht es in den Norden! Deutschland verzeichnet dieses Jahr einen starken Anstieg an nigerianischen Asylgesuchen. Allein bis Ende Juli registrierte das BAMF fast 8000 Asylanträge.

Das bekommt auch die Schweiz zu spüren: Bei den illegalen Migranten führt Nigeria die Rangliste des Grenzwachtkorps mit bisher 1405 von 7608 Aufgriffen unbestritten an – mit deutlichem Abstand folgt Albanien auf Platz zwei. Zwar schafften es die Nigerianer schon letztes Jahr mit 2400 Aufgriffen auf den Spitzenrang. Der Anteil ist aber nochmals gestiegen: Stammte letztes Jahr jeder siebte Illegale aus Nigeria, ist es nun schon fast jeder fünfte.

Der Nigeria-Express von Italien nach Deutschland führt damit durch die Schweiz. Denn bleiben wollen die wenigsten: Letztes Jahr stellten nur gerade rund 500 Nigerianer hierzulande ein Asylgesuch. Bis im Juni dieses Jahres waren es sogar nur 233. Die Schweiz ist damit mehr Transitland denn Zielland. Weiterlesen auf Blick.ch


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