Regensburg: Neue Wohnungen für Asylbewerber in der Prinz-Leopold-Kaserne

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Nachdem der Großteil der „Flüchtlinge“ auf ihrem Weg nach Deutschland die grünen Grenzen der Europäischen „Verantwortungs-Gemeinschaft“ überwunden haben, unter Flankierung durch die Willkommenskultur-Schaffenden, ein Asylantrag hierzulande stellten und als Asylbewerber anerkannt wurden, finden sich die meisten von ihnen im Pulk derjenigen wieder, die eine bezahlbare Wohnung suchen. In vielen Großstädten ist der Wohnungsmarkt bereits angespannt, wie im Fall von Regensburg. Also was tun in Regensburg? Der Plan: Neue Wohnungen in der Prinz-Leopold-Kaserne für Asylbewerber. Zum Glück brauchen deutsche Obdachlose keine Wohnungen, sonst wäre zu erklären, warum es jetzt geht, was vorher nicht versucht wurde.

[…] Regensburgs Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Scharzfischer und Bayerns Sozialministerin Emilia Müller sind offenbar einig über Freigabe des Areals der früheren Prinz-Leopold-Kaserne. Es gibt eine Bedingung: Hier müssen Wohnungen für anerkannte Asylbewerber und Flüchtlinge entstehen.

Gerade nach dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise im letzten Jahr stehen die Kommunen wie Regensburg vor erheblichen Problemen, denn wenn Asylbewerber anerkannt werden, sind sie in den Flüchtlingsunterkünften quasi Fehlbeleger.

Eigentlich müssten sie ausziehen und sich eine Wohnung suchen. Doch der überhitzte Regensburger Wohnungsmarkt bietet schlicht nicht genügend Wohnraum für diese große Zahl von Neubürgern. In der Bajuwarenkaserne, wo der Freistaat eine Erstaufnahmeeinrichtung betreibt, baut das Innenministerium mit einem speziellen Programm für Flüchtlinge 88 Wohnungen.

Auch auf dem Areal der Prinz-Leopold-Kaserne soll es offenbar eine Vereinbarung mit dem Sozialministerium geben, dass einige der dort entstehenden Wohnungen sozialer Wohnungsbau und Wohnraum werden soll, der Fehlbelegern vermietet werden könnte. Wie viele Wohnungen dort entstehen, ist noch nicht bekannt. […] Quelle: Wochenblatt.de

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