Ravensburger Weihnachtsmarkt: „Flüchtling“ drohte aus „Spaß“ mit Bombenanschlag

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Kann man nicht mehr ohne Furcht einen Weihnachtsmarkt besuchen, ohne dass die Gefahr besteht, dass irgendein Spinner eine Drohung ausspricht oder die Gefahr eines Terroraktes besteht? Ein „geschenkter Mensch“ aus Afghanistan postete ein Bild auf Instagram, auf dem im Hintergrund der Ravensburger Weihnachtsmarkt und im Vordergrund drei symbolische Bomben mit brennender Lunte zu sehen sind. Die Polizei befürchtete einen Bombenanschlag auf den Christkindlesmarkt und verstärkte die Präsenz. Nach der Festnahme räumte der 19-Jährige Asylant ein, das Bild gepostet zu haben, mit dem Hinweis, es sei lediglich ein „Spaß“ gewesen. Selten so gelacht! In Anbetracht dessen, dass sich der Terroranschlag auf dem Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche bald jährt, ist das an Respektlosigkeit kaum zu überbieten.

Wer weiß schon genau, was für Intentionen der Afghane in Wahrheit verfolgt und ob aus dem „Spaß-Faktor“ irgendwann der „Ernst-Fall“ wird.

Erst kürzlich haben Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch IS, Daesh) ein Bild veröffentlicht, das zu neuen Anschlägen auf europäische Weihnachtsmärkte aufruft, darunter auch Deutschland.

[…] Makabrer Scherz oder echte Bombendrohung? Der Staatsschutz der Friedrichshafener Kriminalpolizei hat einen 19-jährigen Asylbewerber aus Afghanistan festgenommen. Er soll ein Bild auf der Internet-Plattform Instagram veröffentlicht haben, das wie die Ankündigung eines Bombenanschlags auf den Christkindlesmarkt in Ravensburg wirkte. Auf dem Bild seien im Vordergrund drei symbolische Bomben mit brennender Lunte, im Hintergrund der Weihnachtsmarkt  zu sehen gewesen, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Polizeipräsidiums Konstanz und der für Staatsschutzdelikte zuständigen Schwerpunktstaatsanwaltschaft in Stuttgart.

Während eines ersten Verhörs habe der junge Afghane eingeräumt, das Bild gepostet zu haben. Dies sei aber lediglich ein Spaß gewesen, sagte er. Die von der Staatsanwaltschaft beantragte Durchsuchung von zwei Wohnungen, in denen sich der junge Mann regelmäßig aufhalte, habe keine weiteren Hinweise auf etwaige Anschlagspläne erbracht. Auch die eingesetzten Sprengstoffspürhunde hätten nichts gefunden, erklärte die Polizei. Der Tatverdächtige habe sich aber wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten zu verantworten. […] Quelle: Stuttgarter Nachrichten.de/8.12.2017



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Helmut Schulze
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Helmut Schulze

Man hat ja schon bei Anis Amri gesehen was mit potentiellen Gefärdern passiert. Die laufen mit 14 Identitäten rum. Michel gewöhnt sich dran bis er selber betroffen ist.