Ravensburg: Drogerie Müller verbietet Halsketten mit Kreuz

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Wie die Schwäbische Zeitung berichtet, untersagt die Drogerie Müller in Ravensburg ihren Mitarbeitern das Tragen von religiösen Symbolen bei der Arbeit, speziell geht es hier um Halsketten mit Kreuzanhänger. Die Zentrale der Drogeriekette in Ulm will sich zum Verbot nicht äußern, allerdings gibt es auch seitens der Geschäftsführung kein Dementi.

Verbietet der Drogeriemarkt alle religiösen Symbole, also auch das Kopftuch? Oder biedert man sich aus Rücksicht nur eine bestimmte Klientel an, um deren Befindlichkeiten nicht zu verletzen? Wenn alle religiösen Symbole verboten sind, geht das in Ordnung bezüglich Neutralität.  Sollte es aber nur das Kreuz betreffen, dann handelt es sich eindeutig um Diskriminierung.

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  • hp

    Ja, das würde mich auch einmal interessieren! Kreuze dorthin, wo sie hingehoeren!! Wenn eine Trägerin diesen religiösen Schmuck trägt bzw. als Talismann, so geht das den Chef einen feuchten Kehrricht an, denn es ist ein Eingriff in die ,,christliche“ Privatsphäre! Ebenso müssten dann die ,,Hand der Fatima“ und das ,,Auge“ und sogar das Kopftuch verboten werden, wenn es wieder einmal ,,darum“ geht! Obwohl das Tragen eines Kopftuchs offensichtlich eher ,,provokant“ ist, ein Kreuz jedoch ,,am Herzen“ getragen werden kann und unter der Kleidung! Letztendlich möchte ich auf die abendländische Prägung unseres Landes hinweisen! Und da gehört das Kreuz nun einmal dazu! Bei den Italienern gäbe es diese Diskussion ebenso wenig wie bei den Spaniern und den Portugiesen! Auch muss man sich nicht wegen des Islams anbiedern, denn das ist bzw. wäre eine falsche Reaktion!

  • Franz Strauß

    Boykottiert doch einfach den Laden ! Ist ja keiner gezwungen dort einzukaufen

  • Bernhard K.

    Ich rate allen Ravensburgern, sich ein großes Kreuz um den Hals zu hängen und damit in den Laden zu gehen. Nichts kaufen, nur schauen. Mal sehen, wie lange denen das Freude bereitet.