Rassismus-Vorwurf: Gastwirt steht am Pranger wegen „Sinti-und-Roma-Schnitzel“

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Königberger Klopse, Wiener Schnitzel, Wiener Würstchen, Russische Eier, Jägerschnitzel, Hamburger, Thüringer Rostbratwurst, Rheinischer Sauerbraten, all dies findet man auf Speisekarten, auch kann man hierzulande „Deutschländer Würstchen“ von einer bekannten Marke kaufen, alles im grünen Bereich, diese Bezeichnungen werden auch nicht als Ausdruck für Rassismus gewertet. Nun gibt es aber unsägliche linksgrüne „Worthüter“ mit einer perfiden Zwanghaftigkeit, die überall Rassismus wittern und krampfhaft Rassisten verfolgen. Solch ein selbsternannter Blockwart ist Christoph Rath vom Projekt „Demokratie leben in Wiesbaden“.

Christoph Rath, sozusagen ein Wächter des Guten, erlitt vermutlich massive Atemstörungen, als er auf einer Speisekarte das „Sinti-und-Roma-Schnitzel“ in der Gaststätte „Waldgeist“ entdeckte und schrieb eine Mail an Gastwirt Schwieger, in der stand: Das sei so „ziemlich die rassistischste Bezeichnung“ seit dem „Negerkuss“, der er begegnet sei und verlangte eine Namensänderung für das Schnitzel. Die Bezeichnung „Sinti-und-Roma-Schnitzel“ fördere Rassismus und unterstütze diejenigen die eine leichtere Lösung für komplexe Zusammenhänge versprächen, so Rath.

Um Ärger zu vermeiden, steht demnächst auf der Speisekarte Paprikaschnitzel – Zigeuner Art“. Aber auch dieser Begriff scheint den Moralaposteln beim Projekt „Demokratie leben in Wiesbaden“ nicht sonderlich zu gefallen: Zigeuner Art ist eine Diskriminierung einer Minderheit.

Ausführliche Informationen zu diesem Vorfall auf wiesbadener-kurier.de

  • MELIORA SPERO

    Wenn die Bezeichnung „Sinti und Roma“ oder „Zigeuner“ im Zusammenhang mit einem Schnitzel diese Gruppen verächtlich macht, darf man selbstverständlich keine solche Bezeichnung wählen. Und weiter: sollte man dann als engagierter Wortwächter diese Gelegenheit nicht nutzen und zB durch die Bezeichnungen „Nazischnitzel“ oder „Faschistenschnitzel“ den „Kampf gegen rechts“ verstärken?