Randale, Belästigungen, Bedrohungen: München beendet Gratis-Schwimmbad-Eintritt für Jugendliche

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Das Pilotprojekt „kostenloser Schwimmbad-Eintritt für Münchens Kinder und Jugendliche unter 18“ für die acht Münchner Freibäder ist gescheitert, der Gratis-Erlass von OB Dieter Reiter (SPD) hat den erhofften Zweck nicht erfüllt und soll dieses Jahr bereits nicht mehr gültig sein. Unter den acht Freibädern befindet sich auch das Michaelibad, wo sich im Juni 2019 rund 100 „Jugendliche“ ohne Badesachen versammelten, nur um Randale zu machen.

Die acht Freibäder entwickelten sich im letzten Sommer zu Brennpunkt-Wasserstellen und damit zum Albtraum für Badegäste, ausgelöst durch „Jugendliche“, und wer kennt sie mittlerweile nicht, die unbändigen „jungen Männer“, wo Ross und Reiter ausgeblendet werden, die mit Respektlosigkeit, Aggressivität und Gewaltpotenzial glänzen und das nicht nur in Schwimmbädern.

[…] Die Stadt hatte es gut gemeint letzten Sommer, als sie das Pilotprojekt „kostenloser Schwimmbad-Eintritt für Münchens Kinder und Jugendliche unter 18“ für die acht Münchner Freibäder einführte. Aber es endete unerfreulich, dass es diesen Gratis-Eintritt heuer nicht mehr geben wird. Gestrichen.

Im Juni und Juli hatten die Freibäder „30 schwerwiegende Vorfälle“ gezählt, die zum Teil „nur mit einem großen Aufgebot an Polizeikräften aufzulösen waren“, heißt es im Erfahrungsbericht, der am Dienstag dem Stadtrat vorgelegt wird. „Dazu zählen Schlägereien zwischen großen Jugendgruppen, rücksichtsloses Verhalten, Bedrohungen und Belästigungen, Schaukämpfe mit einer großen Zahl an Schaulustigen, körperliche Übergriffe, usw.“ […] Mehr auf Abendzeitung (Archiv)

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