Polizeiskandal im Missbrauchsfall Lüdge: Koffer mit Beweismaterial verschwunden

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Im Skandal um verschwundene Beweisstücke zum Kindesmissbrauch in Lügde ist ein Sonderermittler im Einsatz. Mit Unterstützung durch LKA-Mitarbeiter soll er den Verbleib von 155 Datenträgern klären, die in der Kreispolizeibehörde Lippe mit Sitz in Detmold verschwunden sind. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sprach am Donnerstag von «Polizeiversagen» und «Debakel». Der Bund Deutscher Kriminalbeamter stufte das Verschwinden von Beweisstücken als eine «Katastrophe» für das Ansehen der Polizei ein.

Der Skandal dürfte an diesem Freitag auch im Landtag in Düsseldorf zur Sprache kommen. Auf der Tagesordnung steht bereits seit längerem ein Antrag der Regierungsfraktionen von CDU und FDP, wie der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Missbrauch verbessert werden kann. Die SPD-Opposition sieht im Lügder Ermittlungsskandal nun bereits genug Stoff für einen weiteren parlamentarischen Untersuchungsausschuss.

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Bingo
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Bingo

Weitere Täter unentdeckt bleiben ! Gezielte Entwendung der Beweismittel ??
Ein Schelm,der da böses denkt………………

Petrus
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Petrus

Normal in einem Land wo keine Demokratie herrscht und wo Debatten laufen um Bürgschaften der Allgemeinheit aufzubürden. Ganz klar es gelten andere Gesetze für ein besonderes Klientel um nicht zu sagen :“Der Deutsche 2. Klasse“

Ich fühle mich jeden Tag betrogen und verarscht.

leevancleef
Mitglied
leevancleef

Mit Unterstützung durch LKA-Mitarbeiter soll er den Verbleib von 155 Datenträgern klären
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Viel Spaß dabei. Dürfte doch klar sein, dass die Daten nicht mehr existieren. Kein Täter wäre so dumm das Zeugs unterm Bett zu verstecken.

Nyah
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Nyah

War einer der sich bei der Polizei auskennt, ebenfalls Mitäter und ließ deswegen, das Material verschwinden?

Petrus
Mitglied
Petrus

Alles Unterwandert: „Mindestens sechs“ – Berliner Polizisten kooperieren mit arabischen Großfamilien“ Demokratie ade auf nimmer Wiedersehen! Und ca. 80% denken noch dass alles ok ist!

docsavage
Mitglied
docsavage

Sieht schwer nach einem „Insider-Job“ aus – da war man wohl jemandem, der involviert war und bei der Behörde tätig ist, ZU nahe gekommen?