Polizeigewerkschaft warnt zu Asyl-Situation: „Bereits so wie 2015“

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Symbolbild

Eigentlich herrschen im Schengenraum offene Grenzen. Die Polizei in mehreren Ländern führt wieder Grenzkontrollen ein. Der Strom an illegalen Migranten steigt nämlich wieder, so wie einst im Jahr 2015, berichten Polizisten. Dabei ist von einer weiteren Eskalation in Syrien oder in Afghanistan nichts bekannt ist.

Mit dramatischen Worten wendet sich Heiko Teggatz, Vorsitzender der deutschen Bundespolizeigewerkschaft DPolG, nun an die Öffentlichkeit: „Wir stecken mitten in einem neuen 2015.“ Auch nach Deutschland reisen zurzeit immer mehr illegale Migranten. Die Zugstrecke Prag–Dresden ist eine der Hauptrouten.

„So, wie die Tschechen mit den Flüchtlingen umgehen, laufen sie jedenfalls nicht Gefahr, dass die Leute dort bleiben wollen“, kritisiert der Polizeigewerkschafter gegenüber der „Welt“. Teggatz wirft den Tschechen Untätigkeit vor.

Da die deutsche Bundespolizei mittlerweile in den Zügen kontrolliert, weichen die Migranten mit dem Auto auf die vielen Landesstraßen aus. Die Einreise mit dem Auto kostet sie 400 Euro.

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Politikstube: Wenn man die Illegalen nur aufgreift und sie an die nächste Erstaufnahmeeinrichtung verweist, wo sie dann einen Asylantrag – ob mit oder ohne Pass – stellen können und die ersehnten Sozialleistungen nebst „warmer“ Unterkunft erhalten, wird sich „2015“ stetig wiederholen.

Und was sollen Grenzkontrollen bewirken, wenn die Illegalen das Zauberwort „Asyl“ für den Einlass verwenden? Es hat sich seit 2015 nichts geändert und es wird sich auch nichts ändern, es sei denn, die Sozialsysteme fallen unter den Belastungen wie ein Kartenhaus zusammen.

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