Polizeigewerkschaft fordert: Linken-Politiker soll wegen Schleusung vor Gericht

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Der linke Bundestagsabgeordnete Diether Dehm hat Ende August einen jungen afrikanischen „Flüchtling“ von Italien über die Schweiz nach Deutschland geschmuggelt, weil der junge Mann zu seinem Vater wollte. Diether Dehm verpasste der Schleusung einen humanitären Stempel und ist mit sich im Reinen. Was für ein wunderbar hilfsbereiter Mensch, hat einfach einen einzelnen Afrikaner gerettet. Dafür sollten wir ihn feiern? Nein, sollten wir nicht, der Typ gehört wegen Schleusung vor Gericht gestellt, das fordert die Polizeigewerkschaft. DPolG-Chef Rainer Wendt sagte der BILD-Zeitung: „Der Fall zeigt auf erschreckende Weise, wie ein gewählter Parlamentarier die Rechtsordnung verachtet. Das Vorgehen erfüllt vermutlich den Straftatbestand der Schleusung und muss entsprechend mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet werden. Flüchtlingen ist mit solchen Aktionen gar nicht geholfen.“

Manche mögen es für einen Akt der Humanität halten; andere mögen darauf hinweisen, daß das Bekenntnis zu einem Rechtsbruch, noch dazu durch einen Abgeordneten des Bundestages unter keinen Umständen akzeptabel ist. Wie immer dem auch sei, wäre der von ihm selbst öffentlich gemachte “ Akt der Humanität “ dann überzeugend, wenn sich Herr Dehm zugleich zur Übernahme sämtlicher mit der Verbringung des Flüchtlings nach Deutschland verbundenen Kosten für die Dauer dessen Aufenthalts bis zur Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung verpflichtet hätte. Auch erfüllt Diether Dehm genau die Definition von Gutmenschentum: Diese Art Leute schwingen sich zu den Vertretern höchster Moral auf, die Folgen ihres Handelns bürden sie dann der Gesellschaft auf.

Aber wieder eine Bestätigung, was es für ein politischer Alptraum wäre, diese Partei Die Linke, also die Nachfolgepartei der SED,  in irgendeiner Form von Regierungsverantwortung zu haben. Welche Pläne die dann wohl mit den anderen rund 1,2 Milliarden Afrikanern hätten?

  • Osama bin Lämmchen

    Wäre es ihm nur um die Familienzusammenführung gegangen, hätte er genau so gut und ohne ein Gesetz zu brechen, bzw. rücksichtslos den Steuerzahler zu belasten, den Vater zum Sohn nach Italien fahren können. Dass er es aber anders herum durchgezogen hat zeigt dass er sich so sehr in seiner Ideologie des Gutmenschentums verrannt hat, dass Gesetze und Reglen für ihn ihre Gültigkeit verloren haben. Dass er die Tat so freimütig gesteht -eigentlich will er sich in seinem Eifer ja nur als besonders „Gut“ darstellen- zeigt dass er sich mit diesem Denkmuster unter Seinesgleichen fühlt. Und damit hat er sogar Recht.