Polenz (CDU) fordert: Zuwanderer sollten Recht auf deutschen Namen haben

2
844

0450

Das ist der Obergipfel! CDU-Politiker Ruprecht Polenz fordert, dass Zuwanderer ein Recht auf deutschen Namen haben sollten. Also Polenz glaubt tatsächlich, wenn aus „Mohammed“ zukünftig „Michael“ wird, fühlt sich der Zuwanderer (Flüchtling, Wirtschaftsflüchtling?) gleich als waschechter Deutscher und ist perfekt integriert?  Nachdem schon deutsche Pässe wie auf einem Bazar verteilt, sollen nun noch deutsche Namen nachgeworfen werden? Wie praktisch, könnte man mit „wünsch dir was“ Namenvergebung die ganzen Problemfälle als „deutsch“ deklarieren und die Kriminalstatistik bereinigen. Da kommt doch glatt der Gedanke auf, dass die Meldung an Silvester plötzlich so lauten könnte: Rund 2.000 „deutsche Männer“ haben rund 1.200 „deutsche Frauen“ sexuell belästigt. Die Versuche, den derzeit ganz im Sinne der Politik laufenden Austausch der Bevölkerung zu vertuschen, werden immer absurder.

Kaum zu glauben, mit was für einen Schwachsinn sich profilierungssüchtige Politiker befassen, statt sich der realen Probleme in Deutschland zu widmen:

 […]„Der Wunsch einen deutschen Namen anzunehmen, ist ein sehr massiver Beleg dafür, dass man sich als Deutscher fühlt und als Deutscher gesehen werden möchte. Im Sinne der Integration ist das ja durchaus wünschenswert. Es macht einfach keinen Sinn, das zu verbieten“.

Im Alltag sehen wir leider oft, dass eine Einbürgerung oder ein deutscher Pass nicht ausreichen, um als Deutscher angesehen zu werden, es könne vorkommen, dass Menschen wegen ihres Namens Nachteile haben und am Ende womöglich deswegen einen Job nicht bekommen. Die Möglichkeit eines Namenswechsels würde solch einer Diskriminierung vorbeugen. […] Weiterlesen auf Focus Online

Wer einen ausländischen Namen trägt, der heißt halt so, gelungene Integration definiert sich nicht über den Namen, sondern über das Verhalten. Wenn man z.B. Ali heißt, dann hat man auch ein gewisses Aussehen, das man auch mit dem Namen nicht verbergen kann. Die Herkunft lässt sich nun einmal  – aufgrund typsicher Merkmale für viele Nationalitäten – schwer verheimlichen.

Zumindest klappt die Eindeutschung bereits jahrelang bei den Medien, da wird der Straftäter Mohammed schnell zu Michael umgewandelt, und z.B. bei Ehrenmord klingt das auch wesentlich authentischer, wenn ein Andreas oder ein Thomas vor Gericht landet.

loading...
  • Chris

    Ich find das mit der Eindeutschung gar nicht mal so schlecht. Aber eben nur bei z.B. osteuropäischen Leuten.

  • Nick

    Klar, nennen wir Mohammed, Fatih und Mesut zukünftig Heinz, Manni und Uwe. Voilà. Schon gibt es keine kriminellen Migranten mehr und den deutschen Alleszahlern wird beim lesen der tagtäglichen „bedauerlichen Einzelfälle“ suggeriert, dass nur noch Horden von Deutschen in Schwimmbädern über kleine Kinder herfallen oder nachts Frauen vergewaltigen. Welch grandioser Plan der ehamals christlich und demokratischen Union.