Pfiffige Schweiz: Asylzentrum an der Grenze zu Deutschland errichtet

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Symbolbild

Die Schweiz errichtete in Kreuzlingen – 300 Meter bis zur deutschen Grenze – ein neues Asylzentrum , die deutsche Bundespolizei befürchtet nun einen Anstieg der illegalen Grenzübertritte. Die Sorge dürfte nicht ganz unberechtigt sein, gilt doch die Schweiz insbesondere in den letzten Jahren als Transitland auf dem Weg nach Deutschland, das nun exakt ein Flüchtlingsheim direkt neben der deutschen Grenze platziert wird, könnte wohl die Weiterflucht von Migranten erleichtern, denn noch immer bleiben die deutschen Grenzen so löchrig wie der Schweizer Käse und noch immer heißt der Kurs von Merkel, keiner wird an der Grenze abgewiesen.

bluewin.ch berichtet:

Nur knapp entfernt von der deutschen Grenze wurde kürzlich das Schweizer «Bundesasylzentrum ohne Verfahrensfunktion» in Kreuzlingen eröffnet, wie nun «Bild.de» in einem Artikel berichtet.

In Deutschland macht sich nun Missmut über die eidgenössische Asyl-Massnahme breit. Der Grund dafür: Die deutsche Bundespolizei befürchtet aufgrund der Eröffnung des Zentrums einen Anstieg illegaler Grenzübertritte in die Bundesrepublik. So warnt sie in einem internen Schreiben wie folgt: «Vor diesem Hintergrund werden im grenznahen Raum voraussichtlich bedeutend mehr abgewiesene Asylsuchende untertauchen als bisher. Mit einer Zunahme unerlaubter Einreisen in das Bundesgebiet ist zu rechnen.» Das Schreiben liegt der Redaktion von «Bild» laut eigenen Angaben exklusiv vor.

Aufgrund der geringen Entfernung von Kreuzlingen zum deutschen Grenzübergang «hätten es die Untertauchenden demnach nicht weit». Tatsächlich ist die deutsche Staatsgrenze lediglich 300 Meter von dem Gebäude entfernt. Die Sorgen der Nachbarn liegen vor allem darin begründet, dass an der rund 330 Kilometer langen gemeinsamen Grenze zur Schweiz generell keine Kontrollen stattfänden.

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