Pep Guardiola ehrt Carola Rackete: „Danke dir, Kapitänin“ – Wir brauchen offene Häfen

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Das katalanische Parlament ehrte die „Sea Watch“-Kapitänin Carola Rackete, die Laudatio hielt Manchester-City-Trainer Pep Guardiola und dankte der Rackete darin, dass sie „uns so viel Bedeutendes und Fundamentales gezeigt“ habe. Offenbar reiht sich auch Guardiola in die Reihe des Establishments ein, die ohne Blick auf die Realität, ihre weltfremde Einstellung hinausprusten und sich gegenseitig jubelnd auf die Schultern klopfen.

Mit Millionen auf dem Konto und lebend in einem noblen Viertel, abseits jeder Problemviertel und gut abgeschirmt von privaten Sicherheitsdiensten, ist es immer leicht, sich als humanen und weltoffenen Bürger zu präsentieren, der Rest kann sehen, wie man mit der Masse von überwiegend jungen, männlichen und teils aggressiven, gewaltätigen Migranten zurechtkommt.

Welt.de berichtet:

Carola Rackete wurde am Dienstagabend in Barcelona mit der Ehrenmedaille des katalanischen Regionalparlaments geehrt, die Laudatio hielt Fußballtrainer Pep Guardiola.

Nachdem er eine Minute Katalanisch gesprochen hatte, wechselte Guardiola, der frühere Trainer des FC Bayern München, für ein paar Sätze auf Deutsch und sagte: „Danke dir, Kapitänin, dass du uns so viel Bedeutendes und Fundamentales gezeigt hast. Besonders, dass die Solidarität, die Tugend und die Stärke eines jeden Landes sein soll: Wir brauchen offene Häfen. Wenn diese Häfen noch geschlossen sind, müssen wir sie öffnen, um Humanität in jedem Land zu verankern. Denn wir wollen nicht, wie du so treffend gesagt hast, dass sich die Vergangenheit in der Zukunft wiederholt.“ Danach sprach der 48-Jährige auf Katalanisch weiter.

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