Parteisoldat Altmaier: Die Bevölkerung wünscht sich Angela Merkel weiterhin als Bundeskanzlerin

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Die Kritik am Koalitionsvertrag hält an und in der CDU mehren sich die Forderungen nach einer personellen Erneuerung. Die Reihen der Fürsprecher der Kanzlerin sind mittlerweile ausgedünnt, aber auf den getreuen Hofnarr ist Verlass: Peter Altmaier springt schleimend Merkel zur Seite und versucht  den Wind aus den Segeln zu nehmen, weist die Kritik an der Vergabe des Ressorts Finanzministerium zurück und behauptet, die Bevölkerung wünsche sich Merkel weiterhin als Bundeskanzlerin.

Soll das, ein Witz sein? Die Mehrheit der Bürger hat die Nase voll, da ändert auch das Gebetsmühlenartige Wiederholen von der Merkel-Lobhudelei nichts daran. Zwölf Jahre sind genug, mehrheitlich wünscht die Bevölkerung: Merkel muss endlich weg!

[…] Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) hat die parteiinterne Kritik an der Vergabe des Bundesfinanzministeriums an die SPD zurückgewiesen. „Selbstverständlich tut es weh, wenn man Ministerien nicht mehr besetzt, die wichtig sind und für die Union als Teil der eigenen Identität begriffen wurden“, räumte der amtierende Finanzminister in der „Welt am Sonntag“ ein. Dazu gehöre auch das Bundesfinanzministerium „aufgrund der großen Leistungen“ des langjährigen Ressortchefs Wolfgang Schäuble (CDU).

Altmaier äußerte die Erwartung, dass die Delegierten auf dem CDU-Parteitag am 26. Februar dem Koalitionsvertrag mit CDU und CSU deutlich zustimmen. „Ich bin mir sicher, dass wir auf dem kommenden CDU-Parteitag eine breite Mehrheit für diese Koalition bekommen werden, weil die große Mehrheit in der Partei weiß: Die Bevölkerung wünscht sich Angela Merkel weiterhin als Bundeskanzlerin“, sagte der Kanzleramtschef. „Sie verfügt über diesen Rückhalt und auch deshalb will die CDU, dass sie das Land weiterführt.“ […] Quelle: AFP/11.2.2018

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