Parallelwelten: Hütchenspieler in Berlin

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Das Hütchenspiel selbst ist schon ziemlich alt.
Bereits im alten Rom wird im 1. Jahrhundert nach Christus ein Gauckler-Trick beschrieben, das mit dem heutigen Spiel fast identisch ist. Erst Ende des 19.Jahrhunderts wird in London erstmalig ein betrügerisches Hütchenspiel behördlich registriert.

Das vermeintliche Glücksspiel ist in Wirklichkeit eine Betrugsmasche, bei dem einem Opfer vorgespielt wird, es hätte die Chance schnell Geld gewinnen zu können. Es scheint, als könnte man der Kugel, die versteckt unter einem von drei Hütchen immer wieder verschoben wird, doch ziemlich leicht folgen.

Alle angeblichen Mitspieler gehören zur Bande und arbeiten als eingespieltes Team. Der Hütchenspieler selbst bestimmt, wer der Gewinner und wer der Verlieren der Partie werden wird, denn während des „Spiels“ ist gar keine Kugel unter dem Hütchen. Erst nachdem das Opfer sein Geld gesetzt hat, wird die Kugel wieder platziert,- und das nicht zugunsten des Opfers.

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Szykowski Manfred
Gast

Die Hoffnung stirbt zuletzt – aber sie stirbt !

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