Oranienburg: Afghane wird bei Streit um Ramadan in Asylheim mehrfach gewalttätig

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Offenbar aufgrund verschiedener Religionsbekenntnisse und deren Auslegung bezüglich des Ramadan kam es im Übergangswohnheim Lehnitz bereits am 10.06. abends zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 19-jährigen  und zwei 23 bzw. 24 Jahre alten Afghanen. In diesem Zusammenhang soll der 19-Jährige mit einem Messer gedroht haben. Entsprechend wurde am 11.06. die Polizei alarmiert.

Eine räumliche Trennung im Übergangswohnheim lehnte der 19-Jährige vorerst ab. Er kam dem Platzverweis und dem Angebot, ein neues Zimmer in einem anderen Haus zu bewohnen trotz mehrfacher Aufforderung und Belehrung nicht nach. Daher erfolgte zunächst eine Ingewahrsahmnahme seiner Person zur Verhinderung weiterer Straftaten.

Nachdem der 19-Jährige am Morgen des 12.06. aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden war, suchte dieser sein bisheriges Zimmer im Übergangswohnheim auf, worauf es zu erneutem verbalen Streit kam. Er soll in der weiteren Folge dem 23-Jährigen mit der Faust auf den Kopf geschlagen haben. Zu Verletzungen kam es aber nicht. Im Zuge des Streites soll er dann noch ein Brotmesser in die Hand genommen.

Zur Gefahrenabwehr trennte die Heimleitung jetzt die jungen Männer.

Bei der Durchführung des Zimmerwechsels aufgrund der vorangegangenen Sachverhalte kam es dann gegen 15.00 Uhr erneut zu einem Streit der Parteien. Nunmehr schlug der 19-Jährige grundlos dem 23-Jährigen auf die Nase. Dieser klagte über Schmerzen und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus Oranienburg gebracht. Da damit auch der Versuch einer räumlichen Trennung innerhalb der Objekte in Lehnitz nicht umzusetzen war, wurde über den Bereitschaftsdienst des Landkreises schließlich eine räumliche Trennung in der Form umgesetzt, dass der Beschuldigte in eine andere Unterkunft in einem anderen Ort in OHV transportiert wurde.

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