Oldenburg: Streit ums Essen – Massenschlägerei zwischen Iranern und Irakern

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Ein Streit ums Essen war nach ersten Ermittlungen der Auslöser einer Massenschlägerei in einer Notunterkunft für Asylsuchende.

Am Donnerstagabend gegen 21.40 Uhr meldete ein Mitarbeiter der Unterkunft an der Alexanderstraße bei der Polizei eine Auseinandersetzung zwischen iranischen und irakischen Staatsbürgern. Dabei sei es auch zu einer Bedrohung mit einem Küchenmesser gekommen sein. Bei Eintreffen der ersten Polizeikräfte schlugen bereits etwa 20 Personen mit Holz- und Metallstangen aufeinander ein und bewarfen sich mit Tellern, Steinen und weiteren Gegenständen. Den Einsatzkräften gelang es zunächst, die Parteien voneinander zu trennen und drei Personen in Gewahrsam zu nehmen.

Kurz darauf lösten sich erneut drei iranische Staatsangehörige aus einer Gruppe und stürmten mit Holzlatten auf die andere Gruppe zu. Die drei Personen wurden von der Polizei aufgehalten und ebenfalls in Gewahrsam genommen, wodurch sich die Situation schließlich beruhigte.

Nach den ersten Ermittlungen der Polizei hatte sich eine Gruppe Iraker im Außenbereich der Unterkunft Essen zubereitet. Dadurch war es im Verlauf des Abends zu einem Streit mit einer Gruppe Asysuchender aus dem Iran gekommen.

Insgesamt wurden bei der Schlägerei sechs Personen durch Schnitt- und Platzwunden verletzt. Die Polizei, die mit zehn Fahrzeugen und drei Diensthunden im Einsatz war, hat weitere Ermittlungen zu dem Fall eingeleitet.

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