Olaf Scholz im TIME-Magazin: Man darf das Volk nicht zu ernst nehmen

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Der Kanzler sprach zwei Stunden mit dem TIME-Magazin. Dabei fielen bemerkenswerte Sätze über seine Vorstellung von Führung und das Verhältnis zu Russland. In einem Absatz wird er befragt, was sein Auftrag als Kanzler in dieser historischen Situation sei.

„Seiner Ansicht nach wurde er vom deutschen Volk beauftragt, das Land so zu führen, wie er es für richtig hält – und nicht, wie es die Umfragen sagen“, schreibt die Autorin Lisa Abend. Dann wird es wirklich spannend: „Wenn man eine gute Führungspersönlichkeit ist, hört man auf das Volk“, sagt Scholz und ergänzt: „Aber man meint nie, das Volk will genau das, was es fordert.“

Auf die Frage, ob er sich eine Annäherung an Russland vorstellen kann, räumt Scholz ein, dass es kein Zurück mehr gebe. Doch „wird es nie mehr eine besondere Beziehung zwischen Deutschland und Russland geben, die nicht die europäische Beziehung zu Russland ist“.

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Politikstube: Eine Wahlbeteiligung bei der BTW 2021 von 76,6 Prozent, die SPD erhielt 25,7 Prozent der Stimmen (in Wirklichkeit ist die Prozentzahl gerechnet auf die 76,6 Prozent viel kleiner), sodass erst eine Koalition den „glasklaren Auftrag“ zum Regieren ermöglichte.

Merkel hat das Volk auch nicht ernst genommen, Scholz ist in ihre Fußstapfen getreten und vollendet mit dem unfähigen Regierungspersonal (insbesondere Faeser, Lambrecht, Lindner, Habeck, Baerbock) das Werk, den wirtschaftlichen/finanziellen Absturz Deutschlands.

Der Verlauf der Geschichte wird zeigen, wie sich die Beziehung zwischen Russland und Deutschland entwickeln wird. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

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