Österreichs Innenminister: „Wegen fehlendem Grenzschutz kommen jedes Jahr hunderttausende Migranten“

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Illegale Migranten auf Balkanroute 2020

Vor dem Treffen der EU-Innenminister am Freitag hat Österreich die EU-Migrationspolitik scharf kritisiert. „Das Versagen der europäischen Asylpolitik manifestiert sich an den EU-Außengrenzen“, sagte der österreichische Innenminister Karl Nehammer der Zeitung „Die Welt“ (Freitagsausgabe). „Wenn wir einen funktionierenden Schutz der EU-Außengrenze hätten, kämen nicht jedes Jahr hunderttausende Migranten in die EU.“

„Anstatt einen funktionierenden Außengrenzschutz zu etablieren, debattiert die EU-Kommission seit sechs Jahren über die Verteilung von Flüchtlingen“, kritisierte Nehammer. Dies sei „sinnlos, denn ohne einen rigorosen Schutz der EU-Außengrenzen wird es niemals eine Einigung in der Verteilungsfrage geben.“

Nehammer warf überdies der EU-Grenzschutzagentur Frontex vor, die Grenzschützer der Mittelmeeranrainer lediglich zu „beaufsichtigen“, anstatt sie aktiv zu unterstützen.

Quelle: Epoch Times

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