Ob das Trostpflaster ausreicht? EU-Kommission: 2.000 Euro Rückkehrprämie für Migranten in Griechenland

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Die Bundesregierung hat es mit der finanziellen Hilfe für die freiwillige Rückkehr bereits probiert, damit abgelehnte Asylbewerber in die Heimat zurückkehren, von 2014 bis 2019 nahmen immerhin mehr als 100.000 das Angebot an und kassierten das Ausreisegeld, allerdings kamen Tausende wieder zurück, also die ertappt wurden, die nicht Ertappten wählten vermutlich gleich eine andere Identität, und stellten erneut einen Asylantrag. Nun will die EU die Gelddruckmaschine anwerfen, Migranten, die vor dem 1. Januar 2020 auf den griechischen Inseln landeten, werden 2.000 Euro für die Rückkehr in die Heimatländer angeboten.

Ob die Trostprämie von 2.000 Euro ausreicht und die illegalen Migranten sich damit zufriedengeben? Noch immer träumen die meisten Migranten vom Sozialparadies Deutschland und den finanziellen Segnungen, das EU-Zahlungsangebot wäre wohl ein nicht so guter Deal, aber man könnte die Knete abgreifen und nach einiger Zeit wieder auf den griechischen Inseln landen.

[…] Mit einem ungewöhnlichen Angebot will die EU-Kommission die elende Lage in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln entspannen: Einen Monat lang sollen Migranten, die vor dem 01. Januar dieses Jahres die griechischen Inseln erreicht haben, zusätzlich 2.000 Euro für eine Rückkehr ins Herkunftsland zu erhalten, sagte EU-Innenkommissarin Ylva Johansson bei ihrem Besuch in Athen.

Die Schwedin rechnet damit, dass rund 5.000 Migranten für das Programm infrage kommen. Durchführen sollen es die griechischen Behörden mithilfe der Europäischen Grenzschutzagentur Frontex und der Internationalen Organisation für Migration. […] Quelle: Deutschlandfunk.de

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