Nürnberg: Immer dreister gehen aggressive Bettler in der Innenstadt vor

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Symbolbild

Die Anzahl der Bettler in deutschen Städten steigt massiv an und die Zeiten des friedlichen Bettelns sind längst vorbei. Der typische Bettler mit Hut und verfranzter Kleidung ist durch eine unglaubliche Vielzahl von jungen arbeitsfähigen Leuten überwiegend aus Südost-Europa ersetzt bzw. verdrängt worden. Hinter dem „Personal an der Front“ mit Schauspieleinlagen (vorgetäuschte körperliche Gebrechen nebst Wunderheilung) stecken meist mafiaartige Organisationen – auch Bettelbanden genannt.

Auch in Nürnberg gehören aggressive Bettler mittlerweile zum Straßenbild und es werden immer mehr, wie die „BILD“ berichtet:

[…] Immer dreister gehen die Bettler in der Nürnberger Innenstadt vor! Sie schleppen sich auf Krücken durch die Fußgängerzone oder Biergärten, kauern in der Nähe der Lorenzkirche mit nur einem Bein auf dem Kopfsteinpflaster, halten die Hand auf und sagen: „Bitte, bitte. Hunger, Hunger!“ Doch viele Nürnberger sind inzwischen ziemlich genervt von den Bettlern in der Stadt.

Das aggressive Betteln ist gegenüber dem Vorjahr dramatisch angestiegen. Jeden Monat gibt es 100 Verstöße, bei denen die Polizei ausrücken muss. „Das ist doppelt so viel wie 2018“, sagt Polizei-Pressesprecherin Alexandra Federl (37).

Die dreisteste Masche kommt von den organisierten Banden: Es werden körperliche Behinderungen wie Blindheit, Taubheit oder fehlende Gliedmaßen vorgetäuscht, um Mitleid zu erregen. „Es ist sehr schwer zu beweisen, dass Bettler zu einer solchen Bande gehören“, sagt Federl. „Dafür sind viele Ermittlungen erforderlich.“ […]

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