Nostradabach grübelt: Lauterbach denkt über Maskenpflicht im Herbst nach

1826

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will für den Fall einer neuen Corona-Welle im Herbst die Möglichkeit schaffen, wieder eine Maskenpflicht in Innenräumen vorzuschreiben. Derzeit werde erneut am Infektionsschutzgesetz gearbeitet, sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“. „Das läuft ja am 23.9. aus. Und dann wird die Frage erneut zu diskutieren sein, ob zum Beispiel Maskentragen in Innenräumen wieder verpflichtend wird.“ Das könne wieder kommen, „ich halte das auch für unbedingt notwendig, dass wir uns für den Herbst diese Möglichkeit eröffnen“.

Lauterbach betonte: „Das Infektionsschutzgesetz beschreibt ja nicht, was gemacht wird oder was gemacht werden soll, sondern es beschreibt, was wir nutzen können an Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen, wenn es denn dann nötig wäre.“ An diesem Thema arbeite er auch mit Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP).

Quelle: t-online.de (Artikel im Archiv)

Politikstube: Nachdem der bundesweite Warntag im September 2020 in die Hose ging, hat Deutschland zumindest eine funktionierende Bundesalarmsirene und eine lautstarke dazu: Nostradabach, der Nostradamus der Neuzeit.

Für Lauterbach, der Salz meidet wie der Teufel das Weihwasser und sich im Dauerkrisenmodus befindet, ist Corona wie ein Lebenselixier und ein Garant für die Talkshow-Auftritte, daher scheint es nicht abwegig zu sein: das Virus im neuen Gewand wird im Herbst auferstehen und die Tragepflicht des Keimschleuderlappens kehrt zurück. Der Nasen-Mund-Stofffetzen sichert nicht nur gute Geschäfte und Profite, sondern auch das Einatmen von Mikroplastik und anderen Schadstoffen „Made in China“.

Warten wir mal ab, wer im Herbst Gesundheitsminister ist.

Folgt Politikstube auch auf: Telegram