Noch mehr Muslime? Spahn (CDU) will Pflegekräfte aus Albanien und dem Kosovo anwerben

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Der Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine bahnbrechende Idee zum Personalnotstand in Deutschland: bis zu 50.000 „Pflegekräfte“ gezielt in Südosteuropa anwerben, besonders aus Albanien und dem Kosovo. Statt die Ursachen und damit den Notstand zu bekämpfen, d.h. Pflegekräfte vernünftig bezahlen und fördern, die Arbeitsbedingungen verbessern und den Beruf/die Ausbildung attraktiver  gestalten – und vor allem auch im Hinblick auf das gezüchtete Millionenheer von deutschen Arbeitslosen und insbesondere auf die pflegebedürftigen einheimischen Menschen, die man keiner unqualifizierten Betreuung ausliefern sollte, bevorzugt Spahn noch mehr ausländische Billigkräfte, die kaum Sprachkenntnisse aufweisen und obendrein kulturfremd sind. Was soll der Quatsch?

Vor allem Muslime sollen es sein? Albanien (Anteil bis zu bis 79,9 Prozent) und Kosovo (Anteil zwischen 95 und 98 Prozent), fast schon vollendete islamische Länder und somit noch mehr Moslems als mehr oder weniger „qualifizierte Fachkräfte“ ins Land lassen, die mit Kopftüchern und Ehrgefühlen die Ungläubigen in Deutschland betreuen und pflegen sollen. Und sollte der Pflegejob zu anstrengend sein oder so gar nicht in Erwägung gezogen werden, könnte das vergebene Visum auch als Eintrittskarte verstanden und alternativ für einen Asylantrag genutzt werden, falls nach sechs Monaten „tatsächlich“ die Heimreise droht.

[…] Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will gezielt Fachkräfte in Südosteuropa anwerben. Besonders im Kosovo und in Albanien gebe es ein hohes Potenzial an jungen Fachkräften, sagte er der Bild am Sonntag. „Dort ist die Pflegeausbildung häufig besser, als wir denken.“ Spahn wies darauf hin, dass bis zu 50.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt würden.

Es gebe aber erhebliche Probleme bei der Visa-Vergabe: „Was mich verzweifeln lässt: Diese ausgebildeten Fachkräfte müssen oft zehn Monate auf ein Visum für Deutschland warten. Diese Abläufe müssen wir beschleunigen.“ Auch die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse dauere zu lange.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will eine spezielle Aufenthaltserlaubnis für ausländische Pflegekräfte einführen. „Ausländer, die als Pfleger arbeiten wollen, sollten für ein halbes Jahr nach Deutschland kommen dürfen. Bedingung: Sie erhalten keinen Cent aus den Sozialsystemen, und wenn sie nach den sechs Monaten keine feste Stelle als Pflegekraft haben, müssen sie wieder gehen“, sagte Heil der BamS. […] Quelle: Zeit Online/1.7.2018

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