NGOs rufen zu mehr Rettungsaktionen im Mittelmeer auf

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Symbolbild

Die Seenotrettungs-NGOs Ärzte ohne Grenzen, SOS Mediterranee und Sea Watch fordern den Start einer koordinierten Such- und Rettungsaktion unter europäischer Führung im zentralen Mittelmeer, um weitere Todesfälle von Migranten zu verhindern. In fünf Tagen haben die Rettungsschiffe der drei NGOs die Insassen von 16 Migrantenbootem aufgenommen. In der Woche zuvor hatte das deutsche Rettungsschiff “Sea-Watch 3” fünf Boote mit insgesamt 444 Person in Sicherheit gebracht.

“Ohne die Präsenz ziviler Such- und Rettungsschiffe im zentralen Mittelmeer wären Kinder, Frauen und Männer in den internationalen Gewässern vor Libyen ihrem Schicksal überlassen worden. Obwohl wir immer versucht haben, unsere Einsätze zu koordinieren, wie es das Seerecht vorschreibt, haben die libyschen Marinebehörden fast nie geantwortet und damit ihre rechtliche Verpflichtung zur Koordinierung der Hilfe vernachlässigt”, beschwerten sich die NGOs in einer Presseaussendung.

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MaMa
MaMa (@mark)

NGOs, unsere neue Regierungen in der Demokrattie!

monika
monika (@monika)

 Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich

Wir haben Platz, Geld und weiße Tussen im Überfluss

Angelique Simon
Angelique Simon (@angelique-simon)

Das ist KEINE „Seenotrettung“, das ist ein abgesprochenes Einsammeln von Reiselustigen, die in keinster Weise in Seenot sind.
Wie viele wird Deutschland davon wohl noch beherbergen und alimentieren können, ohne das hier Afrika ausgerufen wird…

Kling Theodor
Kling Theodor (@kling-theodor)

Das hat alles mit Seenot nichts zu tun. Es geht hier um Verdienste der Schlepper und Erpressung. Nicht falsch verstehen – die leid tragenden sind leider die Personen die sich in die Hände der Schlepper begeben.

monika
monika (@monika)
Antwort an  Kling Theodor

Wieso sind das die Leidtragenden? Für die ist das doch ein one way ticket ins Paradies

Angelique Simon
Angelique Simon (@angelique-simon)
Antwort an  monika

Genau monika. Die Leidtragenden sind wir, unser Land wird von I******** überfallen und wir müssen dafür auch noch aufkommen.