Neues aus Absurdistan: Polizisten angegriffen, abgeschoben, Einreiseverbot – wieder da

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Ein Nigerianer mit seiner Familie machte sich nach Europa auf, landete vermutlich in Italien, reiste weiter nach Frankreich und stellte einen Asylantrag, offenbar entsprach das Baguette-Land nicht den Vorstellungen und so zog die Sippe unkontrolliert weiter nach Deutschland, stellte erneut ein Asylgesuch, das allerdings abgelehnt wurde, mit samt Anhang und Einreiseverbot nach Deutschland folgte die Abschiebung des Nigerianers nach Toulouse. In Toulouse gab es angeblich keine Unterkünfte und so drohte die Obdachlosigkeit, dann besser gezielt und illegal zurück nach Deutschland zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in die soziale Hängematte – mit Unterstützung der deutschen Behörden.

Dieser Fall steht für viele Beispiele von Versorgungssuchenden und zeigt das ganze Problem des Asyltourismus auf, angekurbelt auch durch das desaströse Willkommens-Verhalten der Kanzlerin, das Armutsflüchtlinge sich eingeladen fühlen und ihr Glück buchstäblich in Deutschland suchen.

Dieser Fall zeigt auch, dass der Vorschlag des CDU-Innenexperten Armin Schuster – Rückführungen auf 30-Kilometer-Korridor hinter Grenze ausweiten – nicht funktionieren wird. Illegale Einwanderer, Armutsflüchtlinge und abgelehnte Asylbewerber müssen konsequent in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden, mit Rückführungen innerhalb der EU bei offenen Grenzen löst man das Problem nicht.

[…] Wer die Geschichte von Jeffrey Omorodion (39) liest, hat keine Zweifel mehr, wie anfällig unser Asylsystem für Missbrauch ist. Der Nigerianer ist Deutschlands absurdester Asyl-Fall: Er griff einen Polizisten an. Er wurde nach Frankreich abgeschoben. Er bekam ein Einreiseverbot – und ist trotzdem wieder da!

Omorodion: „Am Flughafen Toulouse angekommen, mussten wir mit dem Bus zu einer Adresse fahren. Dort sagte man uns, dass sie nichts für uns tun können, alle Unterkünfte voll. Wir hätten mit den Kindern neben Müllsäcken übernachten sollen. Wir sind dann zum Bahnhof, haben uns schlafen gelegt und sind am nächsten Tag mit dem ersten Zug nach Deutschland gefahren.“ Als Fahrschein diente ein Papier französischer Behörden. „An der Grenze wurden wir nicht kontrolliert. Wir sind in Karlsruhe angekommen, dort zur Erstaufnahme gegangen. Von dort schickte man uns zurück in eine andere Unterkunft.“

Dort lebt die Familie jetzt mit 40 anderen Familien – und das wird auch erst einmal so bleiben! Carsten Dehner (40), Sprecher im baden-württembergischen Innenministerium, zu BILD: „Wie lange das dauert, hängt von den französischen Behörden ab.“

Vor seiner Abschiebung habe Omorodion 1200 Euro pro Monat bekommen. Finanziell bleibt der Nigerianer, der gar nicht mehr hier sein dürfte, abgesichert. Sprecher Carsten Dehner: „Die Familie bekommt Leistungen gemäß dem Asylbewerberleistungsgesetz, so lang sie kein eigenes Vermögen oder Einkommen hat.“ […] Quelle: Bild.de – auch mit Fotos des Nigerianers und seiner Familie

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