Narrenfreiheit in Essen: Fast 800 Trauergäste ohne Abstand und Masken bei Clan-Beerdigung

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Gestern wurde ein Mitglied des berüchtigten Al-Zein-Clans auf dem muslimischen Teil des Friedhofes am Hallo in Essen zu Grabe getragen, fast 800 Trauergäste reisten aus ganz Deutschland an, dicht beieinander standen die Personen ohne Abstand und Masken, geduldet von der Stadt Essen, die damit ihre Ohnmacht gegenüber den Clans offenbarte, nach dem Motto: besser deeskalieren statt regulieren.

Im Gegensatz dazu dürften wohl die Corona-Verstöße bei Trauergästen von Beerdigungen Einheimischer erbarmungslos geahndet werden, da zieht der „Rechtsstaat“ alle Register und läuft zur Höchstform auf.

[…] Auf dem Friedhof am Hallo in Essen-Stoppenberg ist am Donnerstag (30.07.2020) der Vater eines hochrangigen Clan-Mitgliedes beigesetzt worden. Dafür reisten Trauergäste aus ganz Deutschland an – am Ende waren es fast 800.

Wegen der Corona-Pandemie dürfen zurzeit eigentlich nur Beerdigungen mit 150 Teilnehmern stattfinden. Die Angehörigen des Toten seien aber aktiv auf die Stadt zugegangen und hätten im Vorfeld versichert, dass man auf Abstandsregeln und Maskenpflicht achten werde, sagte eine Sprecherin der Stadt Essen.

Doch eingehalten wurde dieses Versprechen nicht. Am Grab standen die 800 Trauergäste dicht an dicht, nur wenige davon trugen Masken. Polizei und Ordnungsamt schritten allerdings nicht ein, um die äußerst ruhige Lage nicht zu gefährden, sagte eine Sprecherin. Die Verstöße gegen die Corona-Regeln hätten sich nach Ansicht der Mitarbeiter vor Ort im Rahmen gehalten. […] Quelle: wdr.de

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