Nach Wahlbeben: Merkel hält an Flüchtlingspolitik fest

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M6527Es war zu erwarten, dass Angela Merkel und die Blockparteien aus dem Wahldesaster keine Konsequenzen ziehen werden. Gestern stand sie noch vor einem großen, tiefen und unüberwindbarem Abgrund und heute ist sie einen großen Schritt weitergegangen. Aber Merkel und die CDU ist wirklich schon dermaßen vom Realitätsverlust geprägt, das selbst das Wahlergebnis schön geredet wird, sonst würden sie ganz anders reagieren. Die Wahrnehmungsstörungen kommen noch verschärfend hinzu.

Angela Merkel und die selbsternannten Volksparteien haben diesen Warnschuss offenbar immer noch nicht verstanden. Man muss sich ernsthaft fragen, was erbärmlicher ist, das gestrige Wahlergebnis oder die abstrusen Begründungen heute? Die politischen Geisterfahrer kennen auch einen Tag danach nur eine Richtung. Statt sich den Sorgen der Bürger zuzuwenden, rennt man weiter schnurstracks mit dem Kopf gegen die Wand und diskreditiert die AFD und seine Wähler. Diese verheerende Niederlage gestern war die Quittung dafür, wenn man das eigene Volk ignoriert und als „Pack“ bezeichnet.

Spiegel Online:

Die Flüchtlingskrise hat die Landtagswahlen maßgeblich bestimmt – zu diesem Ergebnis kommt auch Kanzlerin Angela Merkel. Die CDU-Chefin trat am Montag nach einem Treffen mit den Spitzenkandidaten ihrer Partei vor die Presse und zog ein überwiegend negatives Fazit. „Trotz Licht und Schatten muss man sagen, dass gestern ein schwerer Tag für die CDU war“, sagte Merkel.

Die Menschen seien verunsichert gewesen, sagte Merkel. Man sei in der Flüchtlingspolitik etliche Schritte vorangekommen, aber habe noch keine nachhaltige Lösung. An ihrer Flüchtlingspolitik will die Kanzlerin jedoch konsequent festhalten. Sie strebe für die Krise weiterhin eine gesamteuropäische Lösung an, sagte Merkel.

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