Nach Terror in Brüssel: Polen nimmt keine Flüchtlinge mehr auf

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Polens Regierungschefin Beata Szydlo
Polens Regierungschefin Beata Szydlo

Im Sinne der Gefahrenabwehr trifft Polen die einzig richtige Entscheidung und nimmt nach den Anschlägen in Brüssel keine Flüchtlinge mehr auf. Wie Welt Online berichtet, rückt die polnische Regierung von der Zusage der Vorgängerregierung ab, den EU-Partnern Flüchtlinge abzunehmen. Sie sehe „derzeit keine Möglichkeit, dass Flüchtlinge nach Polen kommen“, sagte die polnische Regierungschefin Beata Szydlo dem Rundfunksender Superstacja.

Polen reiht sich nun in die Phalanx der osteuropäischen Staaten ein, die sich der europäischen Solidarität entziehen. Ungarn und die Slowakei haben bereits erklärt, dass sie nicht bereit sein würden, Flüchtlinge aufzunehmen. Sie fürchten vor allem eine „Überfremdung“ ihrer Gesellschaft durch den Zuzug von Muslimen.

Je mehr Staaten Einwände gegen die Aufnahme von Flüchtlingen anbringen, desto höhere Lasten werden die verbliebenen Staaten tragen müssen. Dazu gehört allen voran Deutschland.

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