Nach Schulzes „wertvoller als Gold“ – Bischöfe auf Kanaren: Die Menschen brächten „einen großen Schatz“

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Illegale Afrikaner in Spanien

In den vergangenen Wochen landeten Tausende Migranten aus Afrika auf den Kanarischen Inseln, am letzten Wochenende kamen über 1.200 an. Für so manche Inselbewohner ist das eine Invasion, wenn Tausende Fremde eindringen, diese Auffassung teilen die Bischöfe José Mazuelos Pérez und Bernardo Álvarez Afonso nicht, für sie ist das keine Invasion, sondern die Menschen aus dem Ausland brächten einen „großer Schatz“. Das klingt so ähnlich wie die Behauptung von Martin Schulz im Juni 2016: „Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold“.

Seither sind einige Jahre vergangen und das „wertvoller als Gold“ scheint gut versteckt zu sein, sichtbar sind die jährlichen Kosten im zweistelligen Milliardenbereich. Der „große Schatz“, den die beiden Bischöfe wohl am Horizont entdeckten, könnte sich ebenfalls als Illusion entpuppen, die angepriesenen Prunkstücke werden kaum die Früchte auf unseren Feldern ernten, sondern direkt nach den reifen Früchten greifen.

Zeit Online berichtet:

Die katholischen Bischöfe der Kanarischen Inseln haben sich angesichts Tausender dort ankommender Migranten mit einem Appell an die Öffentlichkeit gewandt. „Das ist keine Invasion“, heißt es in dem am Wochenende veröffentlichten Dokument der Bischöfe José Mazuelos Pérez und Bernardo Álvarez Afonso. Stattdessen brächten die Menschen aus dem Ausland „einen großen Schatz“. Das „alte Europa“ werde dank der Einwanderer verjüngt und für die „Herausforderungen der Vielfalt“ geöffnet.

In dem Appell ist von „zarten Händen“ die Rede, die sich um Kinder, Alte und Kranke kümmern könnten. Es handele sich um „junge Arbeiter, die die Früchte unserer Felder ernten“. Die beiden Bischöfe plädierten dafür, in Sachen Migration endlich „eine wahrheitsgetreue und positive Bilanz“ zu ziehen. Stimmen, die „Verwirrung säen“ und Angst unter den Bürgerinnen stiften wollten, müssten dagegen zurückgewiesen werden.

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