Nach Eskalation bei Fahrscheinkontrolle: Gewaltaufrufe gegen Kontrolleure in Leipzig

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Am 17.7.2020 eskalierte eine Fahrscheinkontrolle in einer Straßenbahn in Leipzig. Ein Mann, der wohl ein australischer Tourist sei, wurde beim Schwarzfahren erwischt, von einem Kontrolleur zu Boden gedrückt und in den Schwitzkasten genommen. Der Fahrkartenpreller erwies sich bei der Kontrolle als renitent und hatte sich wohl das Fahrausweiskontrollgerät angeeignet und nicht wieder herausgegeben – also der typische Tourist.

Seit diesem Vorfall kochen die Emotionen in den sozialen Netzwerken hoch:

Nach der Attacke eines Kontrolleurs der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) auf einen Fahrgast werden Mitarbeiter des Unternehmens bedroht. LVB-Sprecher Mark Backhaus sagte MDR SACHSEN, das kommunale Verkehrsunternehmen habe seit Freitagabend auf vielen Plattformen im Internet damit zu kämpfen, dass gegen das Kontrollpersonal zu Gewalt aufgerufen werde. Dies überschreite eine rote Linie. Man müsse den Fall diskutieren, aber gewaltfrei, hieß es.

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