Nach 500-jähriger Tradition: Augsburger Hotel „Drei Mohren“ knickt wegen Rassismus-Vorwürfe ein und ändert Namen

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Bevor die Kritik der paranoiden Moralapostel und nörgelnder Gäste noch lauter wird, der Umsatz womöglich einbricht, beugt sich der Hoteldirektor Theodor Gandenheimer des renommierten Augsburger Hotels „Drei Mohren“ und kündigt eine Umbenennung an, um die erhitzten Gemüter zu beruhigen. Zukünftig soll das Hotel den Namen „Maximilian’s“ tragen, damit haben die Berufsempörten ihr Ziel erreicht und können sich in ihrem moralischen Überlegenheitsgefühl und in ihrer exzessiven Selbstgerechtigkeit suhlen.

Augsburger Allgemeine berichtet:

Das Hotel „Drei Mohren“ in Augsburg sieht sich seit Jahren mit dem Vorwurf konfrontiert, der Name der Einrichtung sei rassistisch. Nun reagieren die Verantwortlichen.

Künftig soll es „Maximilian’s“ heißen, wie Hoteldirektor Theodor Gandenheimer unserer Redaktion bestätigt. Die Geschäftsführung gibt damit dem Druck von Kritikern und Gästen nach, die den Namen als diskriminierend und nicht zeitgemäß empfinden. Das Hotel hatte sich zunächst gegen eine Umbenennung gesträubt und dies mit der Tradition des Namens begründet. Bis zum Jahresende soll die Namensänderung zu „Maximilian’s“ abgeschlossen sein – inklusive eines neuen Schriftzuges und neuer Briefköpfe.

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