Na klar, bei Pandemie und Rezession: Migrationsforscher fordern mehr Umsiedlung nach Europa

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Symbolbild

Obwohl Europa sich gerade im Ausnahmezustand befindet, fordern Migrationsforscher mehr Umsiedlung, auch Deutschland sollte sich im Rahmen einer „Koalition der Willigen“ bereit erklären, mehr Schutzbedürftige aus Griechenland aufzunehmen, als es bisher schon zugesagt hat.

[…] Mit vier Empfehlungen für die Asyl- und Migrationspolitik wendet sich der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Migration (SVR) an die europäischen Institutionen und die Bundesregierung.

Der Sachverständigenrat Migration will stärkere legale Zuwanderung von Schutzbedürftigen über Aufnahmeprogramme – gerade um Familien und Kranken zu helfen. In der Corona-Krise sei es zudem nötig, dass Griechenland wieder Asylbewerber aus der Türkei einreisen lasse. […] Mehr Informationen auf Welt.de (Archiv)

Warum sollte Deutschland noch mehr „Schutzbedürftige“ aufnehmen, wenn Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort viel effizienter ist? Derzeit haben Deutschland und andere europäische Länder eigene Probleme, die Wirtschaft gerät in Schieflage, viele Arbeitnehmer werden ihre Jobs verlieren oder haben sie bereits verloren, die Bundesregierung rechnet mit einem Massenansturm auf die Jobcenter und mit 1,2 Millionen neuen Hartz-IV-Beziehern, zahlreiche Unternehmen werden die Corona-Krise nicht überstehen, Städten und Kommunen drohen Steuereinbußen, die Gesundheitssysteme sind überlastet, Schulen und Kitas geschlossen und das öffentliche Leben ist fast zum Stillstand gekommen.

Mit der Corona-Krise haben sich die Zeiten gewandelt, zusätzliche Belastungen brauchen weder Deutschland noch andere europäische Staaten, daher ist es unverständlich und deplatziert, dass jetzt Migrationsforscher auf solche Einfälle und unrealistischen Forderungen bei einer Pandemie und Rezession kommen, damit der Geburtenüberschuss kulturfremder Länder auf Europa abgewälzt werden kann.

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