Muslima schockiert: Wegen Kopftuch-Verbot aus Fitnessstudio geworfen

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Symbolbild

Aufschrei um Kopftuch-Verbot in einem Fitnessstudio in Hannover. Die Diskriminierungskeule schwingt wieder, eine Muslima weigerte sich ihr Kopftuch abzulegen und wurde der Trainingsstätte verwiesen. Offenbar hatte die 35-Jährige Studentin für das Probetraining nicht vorab aufmerksam die AGBs gelesen, darin heißt es u.a.: „Zur Vorbeugung von Unfällen und Erhalt der körperlichen Unversehrtheit ist das Tragen von Schmuck und Kopfbedeckungen beim Training nicht erlaubt.“ Mit dieser Regel gibt sich die Muslima nicht zufrieden, also wie immer, wenn es um deren Befindlichkeiten geht und Intoleranz die Toleranz einfordert.

Focus Online vom 6.2.2019:

Zomaijah Ahmadi war schockiert, als sie ein Mitarbeiter des Fitnessstudios im Laatzener Leine-Center auf das Kopftuch-Verbot aufmerksam machte. Das habe sie „noch nicht erlebt“, ärgerte sich die gebürtige Hannoveranerin mit afghanischen Wurzeln.

Sie sei aufgefordert worden, die Trainingsfläche zu verlassen, als sie sich weigerte, das Kopftuch abzunehmen. Als Begründung für das Verbot verweist das Studio auf seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen: „Zur Vorbeugung von Unfällen und Erhalt der körperlichen Unversehrtheit ist das Tragen von Schmuck und Kopfbedeckungen beim Training nicht erlaubt“, heißt es darin. Ahmadi gibt sich damit nicht zufrieden. „Ich wurde aufgrund meines islamischen Kopftuchs diskriminiert“,

Die 35-jährige Rechtswissenschaftsstudentin kann ein Kopftuch-Verbot aus Sicherheitsgründen nicht nachvollziehen: „Wenn es so gefährlich wäre, dann müssten die Grundschulen zuerst solche Regelungen treffen“.  Ahmadi wandte sich auch an eine zweite Fitnessloft-Filiale in Hannovers Innenstadt, die das Verbot bestätigte.

Nach all dem Ärger ist die 35-Jährige einfach nur froh, dass sie lediglich zum Probetraining im Fitnessloft war und noch keinen Vertrag abgeschlossen hatte.

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