Münchner Hauptbahnhof: Polizei überwältigt Messer-Mann aus Sri Lanka

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Symbolbild

Eine Messerfachkraft aus Sri Lanka lief durch die Bahnhofshalle in München und löste einen Einsatz von Bundes- und Landespolizisten aus. Offenbar befand sich der Mann nur auf der Durchreise und legte einen Zwischenstopp in der bayerischen Landeshauptstadt ein, beim Kurzaufenthalt traten dann vermutlich psychosomatische Störungen auf und bewirkten wirre Gedankengänge, und wie von Geistern verfolgt zückte er das Messer – so oder ähnlich wird womöglich die Begründung später lauten.

Auf dem einen Foto der Bild-Zeitung  sind 12 Polizisten zu sehen, die den unbeeindruckten Messermann im gebührenden Abstand in Schach halten. Man darf sich gar nicht die Situation ausmalen, wenn 20 und mehr „Geistesgestörte“ mit ihren Messern gemeinsam durch Straßen oder Bahnhöfen laufen und wild fuchteln bzw. zu stechen.

Die Bild-Zeitung berichtet: Ein Soldat der Bundeswehr bemerkte am Dienstagmorgen auf Höhe des Bahnsteigs 21/22 einen Mann (32) aus Sri Lanka, der mit einem Messer durch die Bahnhofshalle lief. Schnell rückten Streifen der Bundes- und Landespolizei an.

Mehrmaligen Anweisungen auf Deutsch und Englisch sowie Gesten, sich auf den Boden zu legen, kam der Student nicht nach. Er ließ einfach nicht mit sich reden. Auch zwei Ladungen Pfefferspray änderten nichts. Der Messer-Mann stand unbeeindruckt den Polizisten gegenüber.

Nach kurzem Verhandeln dann der Zugriff. Ein Bundespolizist schlich sich von hinten an den Verdächtigen heran, packte ihn in bester Wrestling-Manier. Der Beamte schleuderte ihn zu Boden, andere Polizisten packten sofort mit an und sicherten den Mann.

Der Student hatte ein Messer (Obst-/Küchenmesser) mit etwa 13 Zentimeter langer Klinge dabei. Er ist in Polen gemeldet und gab an, er sei auf dem Weg nach Frankreich; von dort wolle er weiter nach Kanada.

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