München: 4 Meter hohe Lärmschutzwand gegen 160 unbegleitete minderjährige „Flüchtlinge“

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München – Neuperlach Süd / Von wegen friedliebendes München: Es wird mittlerweile fast keine Flüchtlingsunterkunft mehr gebaut, bei der es nicht im Vorfeld zu berechtigten Klagen kommt. So berichtete es der Anwalt der Stadt München am Montag am Rande einer Verhandlung des Münchner Verwaltungsgerichts. Dort ging es um die neue Unterkunft an der Nailastraße in Neuperlach, gegen die sieben Nachbarn geklagt hatten. Das Verwaltungsgericht unter Richterin Marion Pauli-Gerz hat am Montag einen Schlusspunkt unter die Klagen gesetzt – und eine Vereinbarung festgezurrt, die letzte Woche bei einem Gespräch mit Sozialbürgermeisterin Christine Strobl (SPD) ausgehandelt worden war.

In der Anlage sollen 160 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge einziehen. Der Kompromiss sieht so aus: Künftig soll eine vier Meter hohe Wand die Anlieger vor den Geräuschen aus der Unterkunft schützen. Diese soll teilweise auf einem Wall errichtet werden, wodurch sie auf Seiten der Unterkunft noch höher wirkt: Das Gelände liegt tiefer als die Häuser, gut einen Meter unterhalb der Kante des Berghamer Wegs. Dort befindet sich eine sogenannte Retentionsfläche, die bei Hochwasser des nahen Hachinger Bachs als Überflutungsraum dienen soll. Die Hangkante soll ein Überschwappen auf die Wohnbebauung dahinter verhindern.

  • Brigitte Logan

    bekloppte Münchner !

  • Felix

    So .Der Anfang ist gemacht .Jetzt noch um den Gral herumziehen .
    Aber lückenlos .Versorgung von Oben .Dann passts scho .
    Warnschilder nicht vergessen DIN 26 385 .