Mülheimer Ausländeramt: Sozialmittel gekürzt – Asylbewerber zückte Messer und drohte sich umzubringen

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Wie die Polizei berichtet, hat sich heute Morgen (31. Oktober, um kurz vor 09.00 Uhr)  ein 23-jähriger Mann aus Guinea im Ausländeramt in Mülheim an der Ruhr selbst mit einem Messer bedroht. Offenbar um weitere Hilfeleistungen einzufordern, drohte er sich selbst etwas anzutun. Durch Mitarbeiter der Ausländerbehörde konnte der Mann widerstandslos zur Herausgabe des Messers bewegt werden. Als die zu Hilfe gerufenen Polizeikräfte eintrafen, bestand keinerlei Gefährdung mehr für den Mann. Er wurde zur Feststellung der Identität mit zur Mülheimer Wache genommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen den 23-Jährigen wurde Anzeige wegen Erpressung erstattet.

Die BILD berichtet zudem:

Ein junger Asylbewerber (23) aus Guinea, dem das Sozialamt die Mittel gekürzt hatte, zückte im Büro einer Mitarbeiterin ein Messer und drohte sich umzubringen!

Stadtsprecherin Volker Wiebels bestätigte den Vorfall auf BILD-Anfrage: „Der Mann regte sich auf, dass ihm die Mittel wegen fehlender Mitwirkungspflicht im Asylverfahren gekürzt wurden. Er wollte nicht die Mitarbeiterin bedrohen, sondern handelte scheinbar in suizidaler Absicht.“

Das Asylverfahren des Mannes wurde abgelehnt, Wiebels: „Wir bereiten eine Abschiebung vor. Das Problem ist derzeit, dass wir von der zuständigen Botschaft aus Guinea keine Ersatzpapiere erhalten haben.“

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