Mordanschlag in Amsterdam – Gangster-Anwalt: „Ich habe Peter de Vries noch gewarnt“

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Peter de Vries

Der Journalist Peter de Vries (64) wurde am Dienstagabend beim Verlassen eines TV-Studios in Amsterdam auf offener Straße niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt. Es sollen fünf Schüsse gefallen sein, einer traf die Brust und ein Schuss ging in den Kopf. Im Krankenhaus kämpft der Kriminalreporter um sein Leben.

Wer wollte de Vries tot sehen? Der Anwalt Vito Shukrula kennt de Vries persönlich. Er hat dazu eine schlüssige Erklärung – und gibt Einblicke in die Welt der Kokain-Mafia:

[…] „Ich habe ihn vor kurzem noch getroffen und gewarnt. Ich habe ihm gesagt, dass ich mir Sorgen um ihn mache“, sagt Vito Shukrula. Shukrula ist ein niederländischer Anwalt und vertritt Klienten, die man gemeinhin als Gangster bezeichnen kann.

„Mit den Leuten, mit denen de Vries sich angelegt, ist nicht zu spaßen“, sagt Shukrula. „Ich weiß, zu was diese Typen fähig sind“. Mit diesen Typen ist vor allem einer gemeint: Ridouan Taghi. Der 43-Jährige ist seit Jahren einer der zentralen Figuren der marokkanischen Mafia in den Niederlanden.

„Er hat zu mir gesagt, er lässt sich nicht einschüchtern“, berichtet Shukrula von seinem letzten Gespräch mit de Vries. Dabei bestand durchaus Anlass zur Sorge. Bereits 2019 hatte der Journalist via Twitter erklärt, er sei von Polizei und Justiz informiert worden, dass er auf Taghis Abschussliste stehe. […] Mehr auf Focus Online (Artikel im Archiv)

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