Moralkeule ausgepackt: AfD-Delegation in Syrien löst Empörung bei Union und SPD aus

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AfD-Abgeordnete des Bundestages und NRW-Landtages besuchen derzeit Syrien, um die tatsächliche Sicherheitslage einzuschätzen, statt die etablierten Parteien die Initiative ergreifen und   eine Delegation sich auf die Reise durch Syrien begibt, um sich vor Ort selbst ein Bild zu machen, suhlen sich Politiker der Union und SPD lieber in Empörung und holen die Moralkeule raus. Stein des Anstoßes ist vor allem ein Treffen zwischen AfD-Abgeordneten und Großmufti Ahmad Badr ad-Din Hassun, der Europa mit Attentätern gedroht hätte und selbst Tausende Todesurteile persönlich abgesegnet hat.

Indes die deutschen Leitmedien weiter Propaganda für „Rebellen“ machen, die man eher als gewalttätige Dschihadisten einordnen kann, die Bundesregierung an neuen Worthülsen bastelt, um das Problem zu negieren, zeigt die AfD Entschlossenheit mit einer Mission und versucht eine Brücke zu bauen, nicht einfach zu sagen, Rückführungen gehen nicht, sondern zu ergründen, wann die Syrer wieder zurückkönnen, besonders auch im Hinblick auf den anstehenden Familiennachzug,  spricht mit einem moderaten Großmufti, der zur Rückkehr in die Heimat der in Deutschland lebenden Syrer aufruft.  Ist das ein Eklat? Oder nur Neid, dass die AfD aktiver ist und die Probleme anpackt?

Ist der Großmufti tatsächlich so brutal? Was schreibt Wikipedia zum Großmufti, ein kleiner Auszug:

„Hassoun vertritt als liberal wahrgenommene Positionen. So verurteilte er Ehrenmorde als schwere Verbrechen, die wie jeder andere Mord behandelt werden müssten.“ „Hassoun kritisierte zudem Entführungen und Selbstmordanschläge im Irak.“

Wenn eine Abordnung von Union oder SPD Syrien einen Besuch abgestattet hätte, wie wer der Bericht wohl ausgefallen? Bestimmt nicht so wie der nachfolgende Artikel:

[…] Der menschenrechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Brand, kritisiert den Besuch mehrerer Bundes- und Landtagsabgeordneter der AfD in Syrien. Er nannte es am Dienstagabend in Berlin „einfach widerlich“, sich mit der „Täter-Clique“ zu treffen, „während Bomben und Giftgas von Diktator Assad eingesetzt werden“. Dabei hätten die Politiker noch nicht einmal vor einem Treffen zurückgeschreckt „mit dem brutalen Assad-Großmufti, der zu Selbstmordanschlägen in Europa aufgefordert und selbst Tausende Todesurteile persönlich abgesegnet hat“.

Die AfD-Politiker hätten damit, so Brand weiter, „den guten Namen unseres Landes in den Dreck gezogen, die Opfer eines brutalen Krieges verhöhnt“. Dabei noch in die Kameras zu lächeln, sei „einfach ekelhaft. Diese Typen sollten nichts mehr über Anstand und christliche Werte schwadronieren.“

Kritik kommt auch von der SPD: Außenexperte Rolf Mützenich reagierte empört auf die Reise. „Das folgt einer gewissen Strategie, das Regime von Assad und seine Unterstützer aufzuwerten“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Die Reise werde ein „Nachspiel“ im Bundestag haben. „Das wird ein Thema in den Ausschüssen sein. Der Ältestenrat wird auch prüfen, wer die die Reise finanziert hat“, sagte Mützenich. […] Quelle: Die Welt.de


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