Möge der Kelch vorbeiziehen – Kretschmann (Grüne): Özdemir hat das Zeug zum Kanzler

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Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ist der Auffassung, dass Cem Özdemir kanzlerfähig sei. Der erste Türkischstämmige als Regierungschef – steht Özdemir schon auf der Einladungsliste des nächsten Bilderberger-Treffens? Oder will Kretschmann, der eine dritte Amtszeit anstrebt, einen der Konkurrenten vorzeitig in die Wüste schicken?

Özdemir, der fleißig Bonusmeilen aus Vielfliegerprogrammen sammelte, über die Miles&Moritz-Affäre im Jahr 2002 stürzte und sein drittes Bundestagsmandat kurz nach den Wahlen abgab. Aufgefangen durch die helfende Hand aus Washington und von einem transatlantischen Think Tank namens German Marshall Fund zu einem Außenpolitiker umgeschult wurde. Nur zwei Jahre später wurde Özdemir von seinem Landesverbandes 2004 im Europaparlament nominiert und machte als transatlantischer Außenpolitiker sehr schnell Karriere. Mehr Informationen über Özdemirs Lebenslauf auf nachdenkseiten.de

Özdemir, als transatlantisches Schoßhündchen, der den Interessen der USA nicht im Wege stehen würde? Da kann man nur hoffen, bis zu der nächsten Bundestagswahl legt sich wieder der „grüne“ Hype und der Kelch zieht vorbei.

RT Deutsch berichtet:

Der Grünen-Politiker Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, äußerte sich jetzt unerwartet zur Personaldebatte der Grünen und nannte seine Favoriten in der Partei, wenn es um die Kanzlerfrage ginge. Zuerst hatte er den schleswig-holsteinischen Vizeministerpräsidenten Robert Habeck hervorgehoben und ihn auch mit der Bundestagsabgeordneten Annalena Baerbock verglichen. Er selbst zöge Habeck gegenüber Baerbock vor. Die Parteispitze zeigte sich daraufhin verärgert. Außerdem bringt Kretschmann Cem Özdemir ins Spiel, dessen Talent er nicht vergeudet sehen will.

Özdemir konnte sich bei der Wahl um den Vorsitz der Grünen-Bundestagsfraktion nicht durchsetzen. Über Özdemir speziell sagte er es handle sich um einen sachkundigen redegewandten Politiker. Kretschmann hob dabei den familiären Hintergrund des Politikers mit türkischen Wurzeln hervor:

„Vom Kind einer Gastarbeiterfamilie zum Grünen-Vorsitzenden, das ist schon ein beachtlicher Weg und eine große Ermutigung für viele Menschen“.

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