Mission impossible? Nahles warnt vor Hoffnungen auf schnelle Flüchtlingsintegration

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Lang, lang ist es her, als den Bürgern die Ausgaben für „Flüchtlinge“ noch als eine Art Superkonjunkturprogramm verkauft wurden, bei denen alle nur gewinnen sollten, bis hin zu sprudelnden neuen Steuereinnahmen, schon allein wegen der selbstverständlich besser gelingenden Integration 2.0. Aus „Wir schaffen das“ wurde mittlerweile „Schätzen wir mal!?

idowa.de berichtet:

[…] Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat vor zu großen Hoffnungen auf eine schnelle Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt gewarnt. „Das wird kein Sprint, das wird ein Marathonlauf“, sagte sie bei der Verabschiedung des langjährigen Vorstandschefs der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise. Nahles lobte die Modernisierungsleistungen Weises für die BA und seine Durchschlagskraft als Chef des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Weise wechselt nach 13 Jahren an der Spitze der Nürnberger Bundesbehörde in den Ruhestand. […]

Angesichts von rund 2,7 Millionen (offiziellen) einheimischen Arbeitslosen und über 5 Millionen Hart-IV-Beziehern doch eher ein Wunschtraum die Integration von „Flüchtlingen“. Unbrauchbare bis gar keine Berufsqualifikation, keine schulischen Fähigkeiten zum Abschluss einer Ausbildung nach deutschen Standards und keine vergleichbaren Schulabschlüsse. Deutschland als ein High-Tech-Industriestaat mit einer stark diversifizierten Produktion und Dienstleistung und einem Fight-Club-ähnlichen Arbeitsmarkt braucht weder Unqualifizierte noch Analphabeten. Eine Integration in der Arbeitsmarkt wird kaum stattfinden, eher dauerhaft in die Sozialsysteme.

Das wird kein Sprint und auch kein Marathon, auch kein großes Wirtschaftswunder und schöner Multikulti, das sind ernsthafte Probleme durch ein Heer perspektivloser „Flüchtlinge“, wobei man sich die Zukunft nicht ausmalen möchte.

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