Migrationsabkommen mit Griechenland: Rund 3.000 „Flüchtlinge“ warten auf Einreise nach Deutschland

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Symbolbild

Das Migrationsabkommen mit Griechenland ist genau so viel wert wie das Abkommen mit Spanien, beide EU-Länder unterzeichnen nur dann Absprachen, wen sie sich  Vorteile erhoffen bzw. ausrechnen. Das Abkommen – nebst Fallstricken – mit Griechenland ist die nächste Luft(Lach)nummer, während den Deutschen eine Problemlösung vorgegaukelt wird und die Politiker wegen erfolgreicher „Augenwischerei“ sich gegenseitig auf die Schultern klopfen, wird Deutschland im Endeffekt und in der Praxis vielmehr  „Flüchtlinge“ aufnehmen als zurückweisen.  Wieder ein Versuch, die Menschen hierzulande für dumm zu verkaufen – nun gut, hat bisher auch funktioniert.

[…] Nach der Einigung kann Deutschland künftig solche Asylbewerber innerhalb von 48 Stunden unmittelbar nach Griechenland zurückschicken, bei denen an der deutsch-österreichischen Grenze mittels der Fingerabruck-Datenbank Eurodac festgestellt wird, dass sie bereits in Griechenland Asyl beantragt haben. «Hiervon ausgenommen sind unbegleitete Minderjährige», heißt es in der Erklärung.

In Athen geht man davon aus, dass es sich nur um eine kleine Zahl von Menschen handelt. Ohnehin gelinge es vielen Migranten, weiter nach Mitteleuropa zu reisen, ohne sich zu registrieren. Diese könnten auch nicht zurückgeschickt werden.

Deutschland prüft im Gegenzug bis zum Jahresende offene Altfälle für Familienzusammenführungen. Hintergrund ist, dass in Griechenland rund 2000 bis 3000 Flüchtlinge darauf warten, zu ihren Familien nach Deutschland reisen zu dürfen. Darüber hinaus erklärt sich Deutschland der Mitteilung zufolge dazu bereit, «streitige Verfahren für Familienzusammenführungen erneut zu prüfen. […] Quelle: Die Welt.de

Das wird wohl eher eine Entlastung für Griechenland als für Deutschland, aber Merkel und Seehofer werden das Abkommen (für massive Belastung und Benachteiligung) als erfolgreiche Lösung verkaufen.

Die griechischen Behörden sind laut Dublin-Verordnung zuständig für die Asylanträge, wenn Asylbewerber den EU-Boden zuerst in Griechenland betreten und dort einen Asylantrag stellen, was wohl viele Migranten/Flüchtlinge vermeiden und auch zukünftig vermeiden werden, unterstützt von griechischen Behörden, die die Versorgungssuchenden schnell gen Norden weiterschicken. Dem Ganzen setzen deutsche Gerichte die Krone auf, die Abschiebungen nach Griechenland verhindern, da angebliche inhumane Lebensbedingungen herrschen.

Unterm Strich ändert sich nichts – außer die Spesen,   der einzig vernünftige Weg ist die Zurückweisung an den Grenzen, Dänemark, Frankreich sowie andere Länder praktizieren es bereits.


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