Migranten wichtiger als Coronavirus: Seehofer will „Minderjährige“ aus Griechenland aufnehmen

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Obwohl sich das Coronavirus in Deutschland immer schneller ausbreitet, das öffentliche Leben massiv eingeschränkt wird und womöglich Ausgangsbeschränkungen bundesweit verordnet werden, das Gesundheitssystem überstrapaziert ist und womöglich uns um die Ohren fliegen könnte, die Konjunktur eingebrochen ist, zahlreiche Unternehmen die Krise nicht überstehen werden und Entlassungswellen bevorstehen, auch die Banken Deutschlands nicht wirklich krisenfest sind, hält  Bundesinnenminister Horst Seehofer an seiner Zusage zur Aufnahme „minderjähriger Flüchtlinge“ aus griechischen Lagern fest.

Offenbar ist das Coronavirus doch nicht so gefährlich, wie die Politik, Leitmedien und das Robert-Koch-Institut mit täglichen Nachrichten und teils Horrormeldungen suggerieren wollen? Die Bürger werden für die Aufnahme von „Minderjährigen“ wohl kaum Verständnis aufbringen, einerseits wird von den Regierenden die einschränkenden Maßnahmen in der Coronakrise verschärft, andererseits werden fremde Kinder in die soziale Hängematte eingeflogen, die die Systeme weiterbelasten und womöglich bereits mit Covid-19 infiziert sind.

[…] Der deutsche Innenminister Horst Seehofer hält trotz der Einreisebeschränkungen an seiner Zusage fest, eine begrenzte Zahl minderjähriger Flüchtlinge aus den griechischen Lagern aufzunehmen. „Wir haben zugesagt, dass wir uns bei der Aufnahme beteiligen“, sagte Seehofer dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. „Dazu stehen wir.“

Wegen der Corona-Pandemie hatte sein Ministerium angeordnet, dass Ausländer in der Regel nicht mehr nach Deutschland einreisen dürfen. Ausgenommen ist dem Bericht zufolge jedoch die Aufnahme jener besonders schutzbedürftigen Kinder, auf die sich Deutschland und EU-Staaten wie Frankreich, Irland, Portugal und Finnland Mitte März geeinigt hatte. „Das Heft des Handelns liegt jetzt bei der Kommission“, sagt Seehofer mit Blick auf Brüssel. […] Quelle: Wienerzeitung.at

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