Meuthen: „Was ist blos aus der CDU geworden?“

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Liebe Leser, was, um Himmels willen, ist nur aus dieser Union geworden? Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther hat nun gefordert, die CDU müsse in den östlichen Bundesländern koalitionsfähig mit der SED-Nachfolgepartei „DIE LINKE“ sein. Wörtlich sagte diese Hofschranze Merkels der „Rheinischen Post“:

„Wenn Wahlergebnisse es nicht hergeben sollten, dass gegen die Linke eine Koalition gebildet wird, muss trotzdem eine handlungsfähige Regierung gebildet werden. Da muss die CDU pragmatisch sein.“

Zunächst einmal möchte ich allen Zweiflern, die denken, es könne doch nicht sein, dass „DIE LINKE“ irgendwas mit der Mauerschützen- und Stasiknast-Organisation SED zu tun hat, diese Zweifel nehmen. Es war die Partei „DIE LINKE“ selbst, die vor einigen Jahren in einem Prozess vor dem Berliner Landgericht in einer eidesstattlichen Erklärung versichert hat, dass sie rechtsidentisch sei mit der „Linkspartei.PDS“, der „PDS“ und der SED. Sie können es hier selbst nachlesen.

Diese Aussage muss die mehrfach umbenannte SED nun fortdauernd gegen sich gelten lassen.

Halten wir also fest: „DIE LINKE“ ist rechtsidentisch mit der SED, und der einflussreiche CDU-Mann Günther empfiehlt, mit dieser Partei koalitionsfähig zu werden.

Als die Union vor langer Zeit noch konservativ war, hat sie diese Mauerschützenpartei konsequent bekämpft. Es war vollkommen undenkbar, mit einer Organisation, die für derart sozialistisches Gedankengut auf der einen und brutale Unterdrückung der eigenen Bevölkerung zur Durchsetzung dieses Gedankenguts auf der anderen Seite steht, irgendwelche Bündnisse zu schmieden.

Ich empfehle jedem, der die DDR nur aus den Geschichtsbüchern kennt, die folgende Reportage über die Macht der Stasi gleich am heutigen Sonntag anzuschauen.

Ganz besonders empfehle ich dies der bereits zitierten Hofschranze Merkels, die offensichtlich überhaupt keine Vorstellung davon hat, wie die Realität im anderen Teil Deutschlands aussah. Nach dem Betrachten dieser Reportage sollte auch der wohlbehütete Wessi Daniel Günther wissen, was seine Brüder und Schwestern im Osten erwartete, wenn sie es wagten, den Mund gegen die SED zu weit aufzumachen.

Und diese mehrfach umbenannte SED soll nun als Steigbügelhalter für die Union herhalten? Was ist nur in die Merkelisten gefahren, dass sie auch die allerletzten, einstmals unverrückbaren Überzeugungen über Bord zu werfen bereit sind, nur um an den Fleischtöpfen der Macht zu bleiben? Man greift nun bei Merkel & Co. wirklich nach dem allerletzten Strohhalm. Peinlich, abstoßend, zum Fremdschämen.

Der junge, vermeintlich smarte Ministerpräsident von Schleswig-Holstein hat sich so als einer der schlimmsten Merkelisten geoutet. Er hat damit den letzten verbliebenen Konservativen – wie zum Beispiel dem CSU-Mann Dr. Hans-Peter Friedrich, immerhin Vizepräsident des Bundestages – die Zornesröte ins Gesicht getrieben.

Allein: In der Union haben längst nicht mehr die Konservativen das Sagen, sondern eben jene durchgegrünten Merkelisten. Merkel, erfahren als ehemalige FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda, hat hier wahrlich ganze Arbeit geleistet. Wenn die Union in nächsten Jahren nicht völlig in der Bedeutungslosigkeit versinken will, wird sie sich solcher Figuren umgehend entledigen müssen, nachdem Merkel gestürzt wurde.

Im Übrigen sei jenem geschichtsvergessenen Herrn Günther ins politische Stammbuch geschrieben: Es ist immer noch guter demokratischer Brauch, dass die stärkste Partei zu Koalitionsgesprächen einlädt und schlussendlich auch den Ministerpräsidenten stellt.

In Anbetracht der aktuellen Umfragewerte sowie der absehbaren weiteren, desaströsen Entwicklung in Deutschland gibt es gute Chancen, dass unsere Bürgerpartei im nächsten Jahr erstmalig vom Wähler in eine solche verantwortungsvolle Position gebracht wird.

Zeit, den Merkelisten die Macht zu nehmen. Zeit für Respekt vor dem Willen der Wähler. Zeit für die AfD.

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