Messer-Attacke Würzburg: Kriminalbeamte fordern mehr Mittel für psychisch Kranke

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Symbolbild

Bei fast jeder Messer-Attacke werden die psychischen Probleme des Täters in den Vordergrund gestellt, zugleich kommen „Experten“, Politiker oder sozialromantische Mitläufer aus ihren Löchern, um über den Hintergrund der psychischen kranken Gewalttäter zu diskutieren und um das Verbrechen möglichst zu relativieren. Auch der Vorsitzende des Bundes deutscher Kriminalbeamter (BdK) meldet sich zu Wort und fordert mehr Mittel für die Behandlung psychisch Kranker, durch den Fachkräkftemangel könnten die Kranken nicht ausreichend behandelt werden.

Epoch Times:

Der Vorsitzende des Bundes deutscher Kriminalbeamter (BdK), Sebastian Fiedler, fordert eine bessere Ausstattung des psychiatrischen Bereichs. „Wie beim Anschlag von Hanau oder der Tat am Frankfurter Flughafen haben wir es auch im Fall von Würzburg offenbar mit einem psychisch kranken Täter zu tun“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). „Auf vielen Ebenen haben wir erhebliche Probleme mit psychisch erkrankten Menschen.“

Zugleich gebe es seit Langem einen dramatischen Fachkräftemangel in der Psychiatrie, der verhindere, dass die Kranken ausreichend behandelt werden.

„Ein besonders Problem sind Menschen, die aufgrund von traumatischen Kriegserfahrungen psychisch erkranken.“ Das sei „kein originäres Thema der Sicherheitsbehörden, sondern des Gesundheitssektors“, so Fiedler. „Der Fachkräftemangel in der Psychiatrie ist zugleich ein enormes Sicherheitsproblem. Jens Spahn steht hier schon lange in der Pflicht, einen Plan vorzulegen, wie er das Problem in den Griff kriegen will.“

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