Mercedes S 500 zu klein: Darf es vielleicht ein Maybach S 600 sein, Herr Kretschmann?

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Maybach S 600

Lang, lang ist es her, dass Grüne noch Überzeugungstäter und eher an der Natur als am prallen Konto interessiert waren. Keine selbstgestrickten Socken mehr, keine unrasierten Stadtindianer und Ökoaktivisten die auf Bäume klettern, alles Geschichte, Hauptsache fürs Nichtstun viel Geld kassieren, selber in nichts einzahlen, aber alles in Anspruch nehmen.

Wo früher noch das eigene Fahrrad gut genug war, müssen es heute Luxuskarossen sein, groß genug geht gar nicht, wer einen krisensicheren Job möchte, sollte Fahrer beim Fahrdienst der Bundesregierung werden. Und so reicht es auch dem Vorzeigegrünen und Liebling aller einsamen Frauenherzen von Ü-50, die noch selber Brennnesseln pflücken um daraus Tee zu kochen, nicht was er hat. Winfried Kretschmann, seines Zeichens Ministerpräsident, motzt in einem aktuellen Interview über die Nachteile seiner Luxuskarosse:

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält seinen Dienstwagen nicht für besonders komfortabel. „Ich hocke da wie eine Sardine in der Büchse“, sagte er am Dienstag in Stuttgart. Vor ihm sitze ein Personenschützer, der ja auch Platz brauche. Er selbst klemme sich meistens noch seine Tasche hinter die Füße, weil neben ihm ein Mitarbeiter hocke, der auch Platz brauche. Er nehme das aber gerne in Kauf. „Es geht mir besser als der Queen mit ihrer Kutsche“, meinte er mit Blick auf die britische Königin. Immerhin komme er mit dem seinem Plug-In Hybrid-Wagen von Daimler gut voran. „Man kann mit ihm auch überholen.“ (…)  Was ihn mehr umtreibe, sei die Tatsache, dass er im Wagen keine ordentlichen Dienstgespräche per Telefon führen könne, weil es so viele Funklöcher im Land gebe. FDP-Landtagsfraktionschef Hans-Ulrich Rülke meinte: „Der Ministerpräsident betätigt sich nicht gerade als oberster Wirtschaftsförderer unseres Landes, wenn er die S-Klasse von Daimler als „Sardinenbüchse“ bezeichnet.“

Selbst der schwarze Obama konnte in einer Rassistenwelt wie heute mit zwei Personenschützern joggen gehen, Winfried Kretschmann als Schein-Grüner kann es nicht, genauso wenig wie alle anderen Grünen, die das Motto Umwelt nur zum Schein vor sich hertragen, um leichter an die prall gefüllten Töpfe zu kommen. Keiner von den Scheinheiligen wohnt in einer Kommune, allen geht es wunderbar, es werden Autos gefahren, die ein einfacher Arbeitnehmer in seinem Leben nicht zusammensparen kann und dann sind diese auch noch zu klein, oder man kann wegen der vielen Funklöcher nicht telefonieren. Fordert da etwa ein Grüner noch mehr Sendemasten in unzerstörter Natur?

Zehntausende Menschen können tagtäglich in Bussen und Bahnen zur Arbeit und zurück pendeln, stehen dicht gedrängt um durch seine Hände Arbeit ehrlich Geld zu verdienen, aber Arbeit ist ja nicht unbedingt das, was der Durchschnittsgrüne in seinem Lebenslauf vorzuweisen hat.

Die Grünen sind eine orientierungslose Scheinpartei, kein Wunder, dass sie in der Wählergunst einbüßen und hoffentlich bald in der Versenkung verschwinden werden. Wenn sie nicht schreien, im Bundestag notorisch dazwischen brüllen oder durch Sinnlosproteste oder Moscheebesuche auf sich aufmerksam machen, dann hört man nämlich gar nichts von ihnen. Keine Vorschläge, keine Wahlversprechen an denen festgehalten wird und vor allem haben sie keine Linie und erst recht keine Prinzipien denen sie treu sind, bestens zu sehen an Winfried Kretschmann. Ein Grüner dem die S-Klasse zu klein ist, so manch einer in Hessen würde sich schon freuen, wenn das Land ihm einmal zwei Jahre lang das Hessenticket bezahlt und nicht nur den Wirtschaftsflüchtlingen und Asylbetrügern, da ist eine S-Klasse noch in weiter Ferne.

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