Mehr als 260 Versorgungssuchende abzugeben – „Open Arms“ erwartet prompte Zuweisung eines Hafens

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Der Migrantenkutter „Open Arms“, der unter spanischer Flagge registriert ist, hat nach dem Speed-Aufsammeln im Mittelmeer 265 Gäste an Bord und sucht nun einen „sicheren“ Hafen, um die illegalen Einwanderer abzuladen und die Versorgungssuchenden der Allgemeinheit aufzuladen.

Die erste Aufsammeln-Aktion fand noch am letzten Tag des Jahres 2020 statt, an Silvester wurden 169 Transportwillige auf einem Holzboot gesichtet und aufgesammelt. Die zweite Aktion folgte gestern, erneut wurde ein Holzboot entdeckt, 96 Beförderungswillige eingesammelt und an Bord gebracht.

Die 265 Einreisewilligen sind hauptsächlich eritreischer Herkunft und vorwiegend Männer, unter den „Schiffbrüchigen“ befinden sich auch mehrere Frauen und Kinder, letztere erleichtern auch die Eröffnung eines Akts von Dramen durch die Schiffs-Crew, vermutlich folgen die Show-Einlagen mit entsprechender Unterstützung der Systemmedien wie „humanitäre Katastrophe an Bord“ – „Migranten springen vom Schiff“ – „Krankheiten brechen aus“ – „akut Suizidgefährdete“, um den Tränendrüseneffekt auszulösen und den Druck auf Europa zu erhöhen, damit sich wieder einige europäische Staaten für eine Aufnahme erbarmen.

Ilgiornale.it berichtet:

Es befinden sich 265 Personen an Bord des unter spanischer Flagge fahrenden Schiffes, das nun an die italienische Verfassung appelliert, einen Hafen zu erhalten, in dem die illegalen Einwanderer von Bord gehen können

Volle Beute vom Boot der NGO Proactiva Open Arms, das, nachdem es 169 illegale Einwanderer aus Sabrata (einer Stadt im Nordwesten Libyens) an Bord genommen hatte, heute weitere 96 Nicht-EU-Bürger, meist eritreischer Nationalität, aufgenommen hat, und nun an die italienische Verfassung appelliert, einen Hafen zu finden, in dem sie von Bord gehen können.

Die erste Ladung ist auf den 31. Dezember 2020 datiert, wie das unter spanischer Flagge fahrende Schiff  mitteilte. „Im Laufe des gestrigen Tages, nachdem wir gegen 15 Uhr ein Notsignal von Alarm Phone erhalten hatten, rettete unser Boot, die Open Arms, mit Notfallpersonal an Bord, 169 Menschen, die auf einem treibenden Holzboot unterwegs waren“. Das Schiff, das vor dem Hafen von Syrakus einen Zwischenstopp eingelegt hatte, um sich vor schlechtem Wetter zu schützen, während seine Mission 79 im Gange war, war sofort losgefahren. „Nachdem wir die zuständigen Behörden alarmiert hatten, erreichte unsere Mannschaft die angegebene Stelle und begann gegen 17:45 Uhr mit den Rettungsmaßnahmen“, heißt es in der offiziellen Mitteilung. „Zu diesem Zeitpunkt sind alle 169 Schiffbrüchigen bei guter Gesundheit an Bord unseres Schiffes, obwohl sie physisch und psychisch sehr gefordert sind.“ Das Schiff hatte Sabratha im Laufe des Morgens des 30. Dezembers verlassen, wie die spanische NRO erklärte und dann mit dem Finger auf Europa zeigte, „abwesend, unfähig, die Verantwortung für den Schutz der Rechte und des Lebens auf sich zu nehmen.“

Zu den bereits an Bord befindlichen 169 kamen weitere 96 hinzu, wie im ersten Fall hauptsächlich mit eritreischer Nationalität. „Beendete zweite Rettung der Mission 79 #OpenArms. Die 96 Menschen, die auf einem Holzboot auf hoher See #Med trieben, sind jetzt sicher an Deck unseres Schiffes und werden von medizinischem Personal versorgt“, erklärte die NGO auf Twitter.

„Auf dem Deck der Open Arms befinden sich jetzt 265 Menschen, die in der Kälte und bei sich verschlechternden Wettervorhersagen darauf warten, von Bord gehen zu können“, so die offizielle Aussage der Mitarbeiter der Notrufzentrale auf dem Boot, das der spanischen Proactiva Open Arms angegliedert ist, die jetzt an die Türen unseres Landes klopft. Die „96 Menschen, hauptsächlich aus Eritrea, sind zu den 169 bereits an Bord befindlichen hinzugekommen. Am Morgen des heutigen 2. Januar 2021, nachdem wir erneut von der NGO Alarm Phone über ein Boot in Schwierigkeiten alarmiert wurden, rettete unser Schiff, die Open Arms, mit Notfallpersonal an Bord, weitere 96 Menschen, die auf einem treibenden Holzboot unterwegs waren“. Nach der Erklärung, die 96 Menschen aus Zuwarah (Nordwesten Libyens) verlassen. „Wir bekräftigen die Notwendigkeit der unverzüglichen Zuweisung eines Hafens, um den Schutz der Rechte und der Gesundheit der geretteten Schiffbrüchigen zu gewährleisten, wie es in den internationalen Konventionen und in unserer Verfassung festgelegt ist“, fordert Emergency noch einmal.

Politikstube: Nachfolgend noch ein Video, das die 169 Gäste (erste Aufsammeln-Aktion) an Bord zeigt und Merkels Empfehlung gegen Kälte bereits eindrucksvoll umsetzen:

 

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