Mehr als 130 Straftaten! Nach Messerattacke in Gera: „Flüchtling“ (15) aus Syrien zu fünf Jahren Haft verurteilt

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Nach der Messerattacke in Gera auf offener Straße Anfang Februar 2020 ist der Hauptangeklagte, ein syrischer „Flüchtling“ (15), der zwei deutsche Männer (29, 35) mit einem Cuttermesser angegriffen und schwer verletzt hatte, zu einer Jugendstrafe von fünf Jahren wegen versuchten Totschlags verurteilt worden. Die zwei anderen Mittäter, der 19-jährige Ramin N. aus dem Iran und der 21-jährige Ali Sina M. aus Afghanistan, erhielten den Neubürger-Bonus – nur Bewährungsstrafen für gefährliche Körperverletzung.

Das syrische Prachtexemplar, welches vor einigen Jahren mit seiner Mutter nach Deutschland einreiste und offenbar durch den Krieg schwer traumatisiert wurde, ist kein unbeschriebenes Blatt, mit mehr als 130 Straftaten verewigte sich der Schutzsuchende bzw. Wiederholungstäter in der Statistik. Dafür wurde Mohammad D. vom Amtsgericht Gera zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt, allerdings tauchte durch wundersame Weise der syrische Pass auf, der vermutlich bis dahin als verloren gegangen galt, und gemäß dem Ausweis zufolge noch keine 14 Jahre alt war im Tatzeitraum und strafunmündig ist.

Massig Straftaten bis hin zur schweren Messerattacke in Gera, man darf davon ausgehen, dass auch dieser syrische Kriminelle nach Absitzen der Haftstrafe weiterhin in Deutschland verweilen wird, Abschiebung ist keine Option, schließlich handelt es sich um einen „Schutzbedürftigen“, dem in Syrien eventuell Verfolgung oder gar Schlimmeres droht.

Über die Entscheidung am Landgericht berichtet Focus Online (Archiv) ausführlich.

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