Medienkritik von Markus Gärtner: Gespräch im US-TV schlägt hohe Wellen

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Ein Kolumnist der Washington Post, der auch als politischer Analyst für den Sender MSNBC tätig ist, hat im Gespräch mit der Pulitzer-Preisträgerin Nikole Hannah-Jones empfohlen, die „fast ausschließlich weißen“ Unterstützer von Donald Trump zu „deprogrammieren“. Das klingt nach Gehirnwäsche und ist auch so gemeint. Der Hinweis auf die Hautfarbe ist zutiefst rassistisch und verstößt genau gegen jenes Verhalten, das Journalisten im Mainstream – zu dem die Washington Post zweifellos gehört – stets deutlich verurteilen. Was kommt als nächstes? Erziehungslager für Andersdenkende und Regierungskritiker? Ein Unterrichtsfach „Wie ich dem Mainstream huldige?“ Arbeitslager für „Aluhüte“? In deutschen Medien sind Gedankengänge in diese Richtung erkennbar. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis derartige Gespräche wie zwischen Robinson und Hannah-Jones auch im deutschen TV geführt werden … Darüber berichtet hat bisher aber nur der vom Mainstream geschmähte Sender RT deutsch

Hier sieht man einen Ausschnitt des Gesprächs

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