Mazedonischer Präsident: Deutschland hat bei der Sicherheit völlig versagt

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Gjorge Ivanov – Präsident von Mazedonien
Gjorge Ivanov – Präsident von Mazedonien

Ausgerechnet die Balkanländer retten Deutschland vor einem weiteren Ansturm von sogenannten Flüchtlingen und der Einreise von mutmaßlichen Dschihadisten. Merkel mit ihrer verheerenden Politik der Willkommenskultur und der offenen Grenzen hat erst das Einwanderungsheer angelockt, das bisher ungehindert nach Deutschland gelang. Man könne keine Zäune bauen, hörte man noch vor wenigen Wochen, man kann. Merkels Argument, warum Deutschland die Grenzen nicht schließen darf: „dass es dann auf dem Balkan zu Unruhen kommt“. Und nun arbeiten die Balkanländer nebst Österreich zusammen und zeigen damit Merkel, wie sie versagt.

Ein illegaler Grenzübertritt, noch dazu ohne Papiere, deren man sich zuvor aus taktischen Gründen entledigt hat, sind gleich zwei Straftaten! Zudem gefälschte Pässe und die Ungewissheit, wer da kommt und einreist, erhöht nicht gerade die Sicherheit eines Landes und dessen Bürger.

Nun äußert Mazedoniens Präsident scharfe Kritik und warf der Bundesregierung politisches Versagen vor, wobei er sich noch sehr diplomatisch ausdrückt:

„Bei der Humanität hat Deutschland sehr gut gehandelt. Aber bei der Sicherheit hat Ihr Land völlig versagt“, sagte Ivanov der „Bild“-Zeitung. So habe Mazedonien einen Austausch von Daten über mutmaßliche Dschihadisten angeboten, doch weder von deutscher noch von europäischer Seite sei darauf eingegangen worden.

„Die Sicherheit wurde in der Flüchtlingskrise völlig aus den Augen verloren“, kritisierte Ivanov. „Wenn wir uns auf Brüssel verlassen und nicht selbst reagiert hätten, wären wir längst mit Dschihadisten überspült worden.“ So hätten mazedonische Behörden 9000 gefälschte Pässe und Dokumente bei Flüchtlingen sichergestellt.

„Sogenannte Flüchtlinge reisen mit falschen Identitäten durch ganz Europa, und Griechenland gibt ihnen einfach die Stempel zur Weiterreise.“ Dabei sei davon auszugehen, dass viele radikale Kämpfer mithilfe dieser Papiere auf der Flüchtlingsroute vorankommen wollten.

Auch technische Hilfe habe die Bundesregierung verweigert. „Wir brauchten Ausrüstung für den biometrischen Datenabgleich, Deutschland hat immer alles abgelehnt.“ Inzwischen schütze Mazedonien als „Nicht-EU-Land Europa vor einem EU-Land, nämlich Griechenland“.

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