Maskenpflicht entpuppt sich als Konsumbremse

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Von Uwe Witt: Diese Zahlen sind erschreckend: Ein Drittel der deutschen Non-Food-Händler erleben nach der Wiedereröffnung ein Fiasko – weniger als die Hälfte des Umsatzes im vergleichbaren Vorjahreszeitraum wurde aktuell erzielt. Weitere 30 Prozent liegen in der Spanne 50 % bis 74% des Vorjahresumsatzes.

Die Ursache lässt sich schnell ermitteln. Kai Hudetz, der Geschäftsführer des Instituts für Handelsforschung (IfH) aus Köln nennt den Täter beim Namen: es ist die allgemeine Maskenpflicht in Einzelhandelsgeschäften. „Die Maske hat einen psychologischen Effekt und macht Einkaufen zu einem Negativerlebnis“, so dass Kunden in der Regel nur das Nötigste für den Lebensunterhalt einkaufen und auf ausgedehnte Shoppingtouren verzichten. „Das so wichtige freizeitorientierte Einkaufen finde praktisch gar nicht mehr statt,“ so Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer des Mittelstandsverbunds ZGV.

Das sowieso eingeschränkte Kaufverhalten der Bürger wird durch die Maskenpflicht auf ein Minimum reduziert und damit stellt die Maskenpflicht eine ähnlich große existenzielle Bedrohung für die deutschen Einzelhändler dar wie der Lock-Down der letzten Wochen.

Der einzige Weg zur Rettung unserer Wirtschaft ist der sofortige Exit aus allen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus.

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