Martina Jost (AfD): Gute Bildung bald nur an Privatschulen?

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Bundesweit haben Privatschulen Zulauf. Auch in Sachsen wenden sich immer mehr Eltern vom öffentlichen Bildungssystem ab. Die Gründe liegen auf der Hand: Im internationalen Bildungsvergleich ist Deutschland nur noch Mittelmaß. Von der einst im Ausland bewunderten „Bildungsnation“ ist nicht mehr viel übrig geblieben. Wo immer größere Klassenanteile kaum Deutsch verstehen, sind komplexe Lehrinhalte nicht mehr vermittelbar. Viele Schulen können ihren Erziehungs- und Lehrauftrag nicht mehr erfüllen. Statt Qualität zu schaffen, geht es nur noch darum, das Chaos in Grenzen zu halten.

Hinzu kommen die verantwortungslosen Schulexperimente der Altparteien: Inklusion, Frühsexualisierung und politische Indoktrinierung im Sinne der Herrschenden, wie man es noch aus DDR-Zeiten kennt. Vom Investitionsstau bei der Gebäudesanierung und der Ausstattung der Klassenzimmer ganz zu schweigen.

Mit dem Ausbau der politischen Bildung auf Kosten von Mathe und Englisch gibt sich auch die CDU-geführte sächsische Landesregierung alle Mühe, zu den noch schlimmeren Westzuständen aufzuschließen.

Wer es sich leisten kann, kehrt den öffentlichen Schulen den Rücken und schickt seine Kinder auf Schulen in freier Trägerschaft. Das ist angesichts des von den Altparteien verschuldeten Bildungsniederganges verständlich.

Als AfD kämpfen wir dafür, daß das öffentliche Schulsystem sein Renommée zurückerhält und wieder für hochwertige Bildung und die Erziehung zur freien Persönlichkeit steht. Das Deutsche Bildungssystem soll wieder eine international geachtete Marke für Exzellenz sein.

Wir stehen für eine Wende der Bildungspolitik. Damit Deutschland wieder eine großartige Bildungsnation wird. Damit unsere Kinder wieder die besten Chancen auf Bildung haben.

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